| Ländername | Cookinseln, Cook Islands |
| Fläche | 240 km2 |
| Hauptstadt | Avarua |
| Bevölkerung | 14.222 |
| Sprache | Rarotonganisch |
| Staats-/Regierungsform | Selbst verwaltetes Territorium in freier Assoziierung mit Neuseeland, parlamentarisch-repräsentative Demokratie in einer konstitutionellen Monarchie. |
| Staatsoberhaupt | König Charles III in seiner Eigenschaft als König von Neuseeland, vertreten durch Tom John Marsters seit Juli 2013 |
| Regierungschef | Premierminister Mark Brown seit 01.10.2020Außenminister: Mark Brown seit 01.10.2020 |
| Zeitzone | UTC-10 |
| Reiseadapter | I |
| Kfz-Länderkennzeichen | NZ* |
| ISO-3166 | CK, COK |
| Internet-TLD | .ck |
| Landesvorwahl | +682 |
| Website | http://www.ck/govt.htm |
| ca. 3500 v. Chr. | Die ersten Polynesier erreichen den Westteil des Pazifiks; sie entstammen vermutlich der Lapitakultur |
| 1300-80 v. Chr. | Siedler lassen sich auf Fidschi nieder, dann auf Tonga und schließlich auf Samoa. 80 v. Chr. ist die Erstbesiedlung der Südseeinseln weitgehend abgeschlossen |
| 1642/43 | Der holländische Seefahrer Abel Janszoon Tasman entdeckt Tonga, einen Teil Fidschis und Neuseeland |
| 1767 | Der Brite Samuel Wallis entdeckt einige Tuamotu-Atolls und Tahiti; Philip Carteret findet die Pitcairn-Insel |
| 1769-78 | James Cook erforscht den Pazifik und entdeckt Neuseeland, viele Cook- und Gesellschafts-Inseln, Niue und Neukaledonien |
| 1919/20 | Nach dem Ersten Weltkrieg verliert Deutschland die Kolonie West-Samoa, das nun von Neuseeland verwaltet wird |
| 1958 | Die französischen Territorien sprechen sich dafür aus, weiterhin unter dem Schutz Frankreichs zu stehen |
| 1962 | West-Samoa wird unabhängig |
| 1965 | Unter dem Schutz Neuseelands werden die Cook-Inseln souverän |
| 1970 | Fidschi wird unabhängig, und Tonga, zuvor britisches Protektorat, erhält die völlige Unabhängigkeit |
| 1997 | Die westlichen Großmächte erklären die Südsee zur nuklearwaffenfreien Zone |
| 2000-08 | Vereinzelte politische Unruhen in Fidschi, Tonga sowie auf den Salomon-Inseln beschädigen auch die touristische Entwicklung der Länder. |
Wellington | Neuseeland | 90-92 Hobson Street | Tel. 0064/4/4736063 | Fax 4736069 | www.wellington.diplo.de; zuständig auch für Tokelau, Cook Islands, Fiji, Niue, Samoa, Amerikan. Samoa, Tonga, Tuvalu und Pitcairn.
Canberra | Australien | 119 Empire Circuit | Tel. 0061/262701911 | Fax 62701951 | www.canberra.diplo.de; zuständig für Papua-Neuguinea, Solomon Islands, Vanuatu und Nauru
Für Franz.-Polynesien, Neukaledonien, Wallis und Futuna ist die deutsche Botschaft in Paris zuständig (Tel. 0033/153834500 | www.paris.diplo.de)
57 Willis Street | Wellington | Tel. 0064/4/4996393 | Fax 4996302
22-24 Panama St. | Wellington | Tel. 0064/4/4721593 | Fax 4996302
Den besten touristischen Überblick erhält man unter www.south-pacific.travel bzw. www.tourismsouthpacific.com sowie unter www.southpacific.org, der Seite des Südsee-Insiders David Stanley. Einen guten kartografischen Überblick gibt www.mapsouthpacific.com, gute Links und Hintergrundinfos in Deutsch vermittelt www.pacifica.info. Eine große Auswahl von Unterkünften präsentiert www.pacific-resorts.com. Den interessanten Nachrichtendienst der "Pazifik-Informationsstelle" erreicht man unter www.pazifik-infostelle.org (bzw. www.pazifik-netzwerk.org), Stichwort "Pazifik aktuell". Länderinformationen zu den Südsee-Inseln liefert das Auswärtige Amt unter www.auswaertiges-amt.de, und das australische Außenministerium informiert unter www.dfat.gov.au über Reisewarnungen. Neuigkeiten aus der Südsee-Welt erfährt man unter www.pazifik-news.com. Der ausgezeichnete Südsee-Versandhandel der Berlinerin Monika Berg, der auch in diverse deutsche Pazifik-Netzwerke eingebunden ist, hat die Website www.lapirogue.de.
In allen größeren Touristenzentren wie Rarotonga, Suva, Nadi (Fidschi), Apia (Samoa), Nuku'alofa (Tonga) und Papeete (Tahiti) gibt es Internetcafés, frei zugängliche Terminals vor allem auch in den Backpacker-Unterkünften. Einige teurere Resorts und Hotels haben kabelgebundene Internetanschlüsse auf den Zimmern. Seltener sind Wireless Hotspots. Auf den Cook-Inseln kostet eine prepaid Wifi-Card (50 MB) ca. 7 Euro. Hotspots gibt es am Telecom Centre in Avarua und am Airport (Infos: www.telecom.co.ck). In Franz.-Polynesien kann man einige wenige Hotspots unter www.manaspots.pf finden. Unter www.hotspot-locations.de und www.wi-fihotspotsdirectory.com werden neue Stellen weltweit registriert.
Briefe und Postkarten nach Europa sind gut zwei Wochen unterwegs. Wollen Sie sich Briefe aus Europa nachsenden lassen, müssen diese an das General Post Office des jeweiligen Landes geschickt werden und den Vermerk "Poste restante" (postlagernd) tragen.
Vorwahlen von Deutschland/Österreich/Schweiz aus:
Cook-Inseln: 00682
Fidschi: 00679 (Vorwahl ins Ausland: 05-, dann die Länderkennziffer ohne die Nullen)
Franz.-Polynesien: 00689 (Telefonieren ist teuer: ca. 2 Euro/Min., bis zu 8,50 Euro/Min. in Hotels!)
Samoa: 00685
Tonga: 00676 (3-Min.-Gespräch nach Deutschland ca. 6 Euro)
Auch über Mobiltelefon sind Sie in einigen Teilen der Südsee zu erreichen, z.B. auf den Cook-Inseln, Fidschi, Tonga und Samoa (seit 2007), die über ein digitales GSM-Netz verfügen. Roaming mit dem mitgebrachten Handy funktioniert hier also auch. Erkundigen Sie sich vor der Abreise bei Ihrem Provider nach den Gebühren. Viel preiswerter sind in jedem Fall die Phonecards oder Calling Cards, die es überall gibt.
Wenn kein Instrument greifbar ist, wird in die Hände geklatscht, um den Takt für die rhythmischen Tanzbewegungen vorzugeben. Musik und Tanz sind Ausdruck der Freude, und die zeigt man hier gern. Sonntags dagegen herrscht keine ausgelassene Festtagslaune, vielmehr feiern die gläubigen Christen in Ehrfucht den Tag des Herrn, indem sie im Sonntagsstaat zur Kirche gehen.
Cook-Inseln: Cultural Festival Week; im Kulturzentrum in Avarua wird Kunsthandwerk ausgestellt, begleitet von Folkloredarbietungen
Cook-Inseln: Dancer of the year; die besten Tänzer/innen des Jahres werden innerhalb einer Woche und mittels vieler Wettbewerbe auf Rarotonga ermittelt. Sehenswert!
Samoa: Independence Celebrations; drei Tage dauern die Feiern zu Unabhängigkeit - das wichtigste Fest Samoas, mit Tanz, Musik und Ruderwettkämpfen
Franz.-Polynesien: Heiva I Tahiti; das Volksfest mit Feuertänzen und traditionellen Zeremonien hält Tahitianer und Besucher wochenlang in Atem; die Hotels sind ausgebucht! (ab Ende Juni, ca. 3 Wochen)
Tonga: Heilala-Fest; der amtierende König wird von seinem Volk eine Woche lang gefeiert. Vor allem in Nuku'alofa wird buchstäblich auf den Tischen getanzt, alle Hotels sind ausgebucht! (Anfang Juli)
Fidschi: Bula-Festival; melanesische Folklore und Paraden in Nadi
Fidschi: Hibiscus Festival; in der Hauptstadt Suva tanzt man sich die Seele aus dem Leib, um beim traditionellen Hibiskusball allen anderen die Schau zu stehlen (1. Hälfte August)
Franz.-Polynesien: Floralies Day; die größte Blumenshow Französisch-Polynesiens (Ende September)
Cook-Inseln: National Gospel Day; in Aitutaki würdigen die Insulaner mit Chorkonzerten die Ankunft der ersten Missionare im Jahr 1823 (26. Oktober)
Fidschi: Diwali; wenn die indische Bevölkerung ihre Lichterfest feiert, sind viele Häuser mit Öllampen und Kerzen geschmückt (Ende Oktober/Anfang November)
Franz.-Polynesien: Stone Fishing Ceremony; beim traditionellen Fischfang auf Taha'a treiben die Männer in ihren Kanus mit Steinwürfen die Lagunenfische zusammen - unverfälschtes polynesisches Brauchtum! (Ende Oktober/Anfang November)
Samoa: Palolo Day; sieben Tage nach Vollmond kommt es bei der Ortschaft Papa auf Savai'i alljährlich zu einem Naturschauspiel, wenn im Morgengrauen Millionen kleiner Palolowürmer aus dem Riff an die Oberfläche tauchen. Die bis zu 20 cm langen Meerestiere gelten als Delikatesse und werden mit Netzen gefangen
Franz.-Polynesien: Tiare Tahiti Day; ein fröhliches Blumenfest, bei dem die Nationalblüte der Inseln, die Tiare, wie die weiß blühende Gardenienart genannt wird, allerorten großzügig verteilt wird (1. Dezember)
| Gesetzliche Feiertage | Diese Feiertage werden auf allen Inseln begangen: |
| März/April | Karfreitag (Good Friday) |
| März/April | Ostermontag |
| 25. Dezember | Weihnachten (Christmas Day) |
| 26. Dezember | Boxing Day |
| 1. Januar | Neujahr |
Linksverkehr, Gurtanlegepflicht. Höchstgeschwindigkeit 50 km/h; achten Sie auf Hunde und Schweine auf der Straße.
Linksverkehr, Gurtanlegepflicht. Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen: 80, in Dörfern 50 km/h, z.T. weniger, wenn die Strecke mit road humps verkehrsberuhigt ist.
Rechtsverkehr, Gurtanlegepflicht. Höchstgeschwindigkeit 40 km/h in Dörfern, 80 km/h auf Landstraßen.
2009 wurde von Rechts- auf Linksverkehr umgestellt. Höchstgeschwindigkeit 55, in Dörfern 40 km/h. Die Straßen abseits der Rundstrecke sind bisweilen holperig, die Dörfer mit Straßenschwellen verkehrsberuhigt.
Linksverkehr. Höchstgeschwindigkeit 65, in Dörfern 40 km/h. Wenn Ihnen der König im Kleinbus mit Motorradeskorte entgegenkommt, müssen Sie anhalten. Trampen ist unerwünscht. Um ein Auto zu mieten, müssen Sie auf Tongatapu für ca. 5 Euro einen Führerschein beantragen (am Nachmittag ist es auf der Central Police Station in Nuka'alofa, Salote Road, nicht so voll).
Für 35 Euro (Budget oder Avis) bekommt man auf Rarotonga einen offenen Jeep, ca. 15 Euro/Tag kosten die populären Kleinmotorräder (scooter), für ca. 5 Euro gibt's ein Fahrrad (push-bike). Wer ein Fahrzeug mieten will, muss zuvor bei der Polizei einen Inselführerschein abholen (ca. 6 Euro). Je nach Laune der Beamten wird eine "Fahrprüfung" um den Block gemacht. Busse fahren im Halbstundentakt rund um Rarotonga und haben alle paar Hundert Meter Haltepunkte. Ein Tagespass kostet ca. 10 NZ$. Auch abends werden die Restaurants entlang der Inselstraße regelmäßig abgefahren.
Ein Mietwagen ohne Kilometerbegrenzung und Versicherung kostet ca. 55 Euro/Tag. Die Taxifahrt von Nadi Airport zur Denarau-Insel (ca. 20 km vom Flughafen entfernt) berechnet der Fahrer mit ca. 12 Euro. Gebührenzähler gibt es nicht. Klimatisierte Busse (Fiji Express und Transport Pacific) fahren täglich morgens von Suva entlang der Coral Coast nach Nadi Airport und zurück (ab ca. 1.30 Uhr). Preis maximal 20 Euro.
Die Kosten für Taxifahrten, vor allem nachts, sind hoch (ca. 25 Euro für 10 km). Auf Tahiti kommen Sie preiswert mit "le truck" voran. Wenn Sie den Bus verlassen, bezahlen Sie ca. 1,20 Euro (max. 5 Euro). Für eine Inselrundfahrt auf Tahiti ist ein Mietwagen sinnvoll (ab 85 Euro/Tag), auf den übrigen Inseln kommt man mit Motor- und Fahrrädern bzw. dem Bus gut voran. Bei entfernter liegenden Zielen sollten Sie sich erkundigen, wann der letzte Bus zurückfährt.
Für die Strecke Airport-Apia (ca. 30 km) verlangt der Taxifahrer etwa 13 Euro, der Busfahrer 3,50 Euro. Ein Mietwagen kostet ab 35 Euro/Tag und sollte über eine Klimaanlage verfügen. Für ca. 5 Euro müssen Sie auf der Polizeistation einen Fahrlizenz erwerben (gegen Vorlage des nationalen Führerscheins). Für 70 Euro/Tag vermietet Tulei Rentals | Beach Road | Apia | Tel. 24145 | Geländemotorräder. Taxis erkennt man am "T" auf dem Nummernschild. Der Busverkehr ist rege, die Fahrt in den hölzernen, fensterlosen Aufbauten hart gefederter Trucks ein Erlebnis, das durch laute Musik auch akustisch gesteigert wird. In den Dörfern fährt der letzte Bus meist gegen 14 Uhr nach Apia zurück, sonntags verkehren nur sehr wenige Busse (Fahrpreis 30 Cent-2 Euro).
Die 25-km-Strecke vom Flughafen nach Nuku'alofa kostet ca. 7,50 Euro. Ein Mietwagen kostet ca. 40 Euro/Tag. Busse fahren unregelmäßig.
Wenn Sie "Inselhüpfen", sollten Sie alles, was Sie für ein Wochenende benötigen, im Handgepäck haben. Es kommt nämlich vor, dass die Fluggesellschaften das eine oder andere Gepäckstück (das ohnehin je nach Flugzeug meist nicht mehr als 10 bzw. 15 kg wiegen darf) zurücklassen, um möglichst viele Passagiere mitnehmen zu können. Tipp: Eine größere Reisetasche mitnehmen und die restlichen Gepäckstücke am Flughafen der Insel oder im zuletzt besuchten Hotel deponieren.
Wer sich in der Südsee auf reich gedeckte Tische mit exotisch gewürzten, fremdartigen Speisen freut, wird vermutlich enttäuscht sein. Die Hotels und Restaurants bieten überwiegend internationale Küche. An hochwertigen Grundnahrungsmitteln besteht kein Mangel.
Die immer noch sauberen Meeresgewässer rund um die Inseln garantieren frische Fische, Krustentiere und Muscheln. Gemüse und Früchte oder delikates Lammfleisch liefert meist Neuseeland, Schweine und Hühner werden auf vielen Inseln gehalten.
Kulinarisch ist die Südsee für Touristen also kein Abenteuer. Vielmehr ein Schlaraffenland, in dem man die Bananen am Wegesrand von der Staude brechen und die bunten Lagunenfische fast mit der Hand im klaren Wasser fangen kann. Dass die Natur hier Tischlein-deck-dich spielt, hat allerdings die Kreativität in der Kochkunst eher gehemmt. Würzige Soßen, cremige Suppen, raffiniert zubereitete Braten oder gefüllte Fischgerichte kennt der traditionelle Südsee-Speiseplan nicht. Dass Gourmets in Französisch-Polynesien schon eher auf ihre Kosten kommen, dafür bürgt die gute, aber auch teure Haute Cuisine des Mutterlandes. Eine hervorragende indische Küche wird in Fidschi geboten. Kein Wunder, denn etwa die Hälfte der Bevölkerung ist indischer Abstammung.
Das traditionelle Südsee-Essen ist kaum gewürzt und kommt aus dem Erdofen. Überall auf den Inseln wird diese Art der Zubereitung seit Generationen gepflegt; sie steht auch im Mittelpunkt aller Feste und Familienfeiern. Für den Erdofen wird eine Grube ausgehoben, in der erhitzte Steine für die nötige Temperatur sorgen. Die Zutaten werden übereinandergeschichtet. Der Garprozess in der von Palmenblättern gedeckten Grube dauert Stunden und kann mit den austretenden Düften den Appetit nur steigern. Das wissen auch die Küchenchefs der Hotels, die den Gästen Gegartes aus dem Erdofen als südseetypisches Büfett offerieren. Hähnchen- und meist fettes Schweinefleisch kommen heiß auf den Tisch, ebenso Wurzel- und Blattgemüse.
So ähnlich die Speisen auf den einzelnen Südseeinseln zubereitet werden und auch schmecken, so verschieden klingen die Bezeichnungen in der jeweiligen Sprache: So heißt der Erdofen auf den Cook-Inseln Umukai, in Französisch-Polynesien Himaa, in Fidschi Lovo, in Tonga und Samoa Umu.
Im Tropenklima der Südsee benötigt der Körper Flüssigkeit. Wasser ist das einfachste Mittel, diesen Bedarf zu stillen. In neun Inselstaaten wird aber auch Bier gebraut. Der heimische Gerstensaft ist meist nicht nur preiswerter, sondern kann es auch geschmacklich mit internationalen Marken aufnehmen. Vailima heißt das Bier, das, so die Werbung, nach deutschem Reinheitsgebot in Samoa gebraut wird und im Land jetzt Konkurrenz bekommen hat - von Manuia, dessen Zutaten ein Neuseeländer mischt. Tusker wird in Vanuatu in die Bierflaschen gefüllt und Hinano in Französisch-Polynesien, Number One steht auf den Etiketten in Neukaledonien, und in Papua-Neuguinea heißt der Gerstensaft South Pacific Lager, im Königreich Tonga selbstverständlich Royal Lager. Fidschi hat sein Fiji Bitter, die Cook-Inseln haben ihr Cooks Lager, und auch die Salomon-Inseln sind mit Sol Brew unter deutscher Anleitung in die Bierproduktion eingestiegen.
Mehr als ein Getränk ist Kava. Kava ist eine Zeremonie, Ausdruck reiner Südseekultur. Und die Südseeinsulaner sind versessen auf Kava - bis auf die Tahitianer, bei denen das Getränk unbekannt ist. Dabei ähnelt die bräunliche Flüssigkeit eher Spülwasser und ist - pardon - auch geschmacklich nicht weit davon entfernt. Kava enthält keinen Alkohol, soll aber in größeren Mengen eine beruhigende bis leicht berauschende Wirkung haben. Zubereitet wird das Getränk aus Yaqona, den getrockneten Wurzeln der Pfefferpflanze, die zu Pulver zerstampft und in einer Holzschale mit Wasser vermengt werden. Je weniger Wasser, desto stärker der Kava, was sich sofort an der Betäubung der Zunge bemerkbar macht. Zubereitung und Trinken sind feierliche Handlungen nach einer vorgeschriebenen Zeremonie, insbesondere bei der Begrüßung von Gästen. Wer von Einheimischen eingeladen wird, sollte als Gastgeschenk auf dem Markt ein Bündel Kavawurzeln besorgen. Wird einem dann eine Schale mit Kava gereicht (lehnen Sie auf keinen Fall ab!), klatscht man einmal in die Hände, bevor das Gefäß angenommen wird. Die Schale sollte in einem Zug ausgetrunken werden. Wenn Sie das leere Gefäß zurückgereicht haben, schreibt die Kavazeremonie dreimaliges In-die-Hände-Klatschen vor.
Trinkgelder sind in der Südsee weder im Restaurant noch im Hotel üblich, teilweise sogar verpönt. Ausnahme: mikronesische Inseln mit vielen japanischen und US-Touristen.
Typische und im Reisegepäck leicht verstaubare Mitbringsel sind Produkte aus Tapa, einem filzähnlichen Stoff, der aus Rindenbast des Papiermaulbeerbaumes gefertigt und anschließend bemalt wird. Ob als Kleidungsstück, Teppich, Tischset oder Wandbehang, Tapa ist allgegenwärtig in der Südsee. Besonders schöne Arbeiten findet man in Tonga. Material für Flecht- und Webarbeiten (Körbe, Hüte, Bodenmatten) liefern die Blätter des Pandanus-Strauchs. Muschelschalen, die an den Stränden herumliegen, werden zu Modeschmuck gefügt, nicht jedermanns Geschmack, aber preiswert. Farbenprächtige Wickeltücher (Pareos) heißen in Französisch-Polynesien und auf den Cook-Inseln Pareu, bei den Tonganern und Samoanern Lavalava und auf Fidschi Sulu. Das etwa 1 x 2 m große Stück Stoff kleidet Mann wie Frau, wird mittels geschickter Wickeltechniken sogar als kurze Hose oder elegantes Abendkleid getragen. Das schönste Mitbringsel ist aber Glück! Deshalb erstehen viele ein Tiki, eine Art Talisman aus Stein oder schwarzer Koralle. Philatelisten schlagen angesichts von bunten Briefmarken aus der Südsee die Herzen höher. Sammlerausgaben werden meist in den Hauptpostämtern der Inselmetropolen verkauft.
Avarua auf der Hauptinsel Rarotonga hat sich in den letzten Jahren zu einem kleinen Shoppingcenter entwickelt. Deutlich preiswerter als auf Tahiti werden hier die schwarzen Zuchtperlen von der Insel Manihiki gehandelt. Besonders gut kann man auch Pareus, T-Shirts sowie Parfüm, Seife und Hautcremes auf Pflanzenbasis kaufen. Der billige Modeschmuck stammt meist aus Indonesien.
In Geschäften und Markthallen spiegelt sich die bikulturelle Gesellschaft aus Indern und Fidschianern wieder. Neben Saris aus Seide und Henna-Produkten wird auch mit Sulus und Kavawurzeln gehandelt. Die größte Auswahl hat man in den Städten Nadi, Sigatoka, Suva sowie im Arts Village in Pacific Harbour.
Die hohen Preise machen den Souvenirkauf nicht zum Vergnügen. Zu den Ausnahmen gehören handbemalte oder -gefärbte Pareos. Besonders auf Bora Bora wird man in kleinen Läden und Ateliers fündig. Eine reiche Auswahl an hübschem Muschelschmuck liegt in der Markthalle von Papeete aus. Schwarze Perlen füllen die Auslagen der Juweliergeschäfte und sind im Vergleich zu Europa oder Amerika immer noch relativ günstig. Seit den 1960er-Jahren werden die Perlen auf den östlich gelegenen Inseln des Tuamotu-Archipel gezüchtet. Der Wert einer schwarzen Perle hängt von Größe, Form, Oberflächenglätte und Farbintensität ab. Nur etwa fünf Prozent gelten als makellos. Selbst unter Zuchtperlen wird es nie zwei identische geben. Die besten Preise bekommt man direkt beim Erzeuger: Auf den Perlenfarmen werden die Kostbarkeiten bis zur Hälfte preiswerter verkauft - aber nur gegen Bargeld!
Kokosnussschalen sind kostenloses und dankbares Rohmaterial. Aus ihnen werden Haarspangen und Armreifen, Knöpfe, Schälchen, Gürtelschnallen und vieles mehr geschnitzt. Im Batikverfahren eingefärbte Wickeltücher gibt es schon für wenig Geld.
Ursprünglich verwendete jedes Dorf andere Motive für die Einfärbung ihrer Tapas. Auch mit den Blättern des Pandanus-Strauchs können die Tonganer, vor allem die Frauen auf der Insel Vava'u, geschickt umgehen: Zur Landestracht gehört die Tao'vala, eine geflochtene Matte, die über Rock oder Hose um die Hüfte gewickelt wird. Die Kunsthandwerk-Geschäfte in der Hauptstadt Nuku'alofa bieten die größte Auswahl an Web- und Flechtwaren.
Auch wenn Reiseprospekte die Freizügigkeit in der Südsee propagieren - es geht fast überall ziemlich puritanisch zu. FKK ist verpönt, oben ohne erregt nur in Französisch-Polynesien kein Aufsehen. Nicht nur wegen der Sonne zieht man lieber ein Kleidungsstück mehr als zu wenig an. Das gilt vor allem beim Besuch der Inseldörfer in Tonga, Samoa und Fidschi. Frauen steigen meist mit Wickeltuch ins Wasser.
| Brotfrucht | die Frucht des breadfruit tree wird als Beilage gereicht |
| Curry | das scharf gewürzte, fernöstliche Eintopfgericht steht in Fidschi dank der indischen Bevölkerung auf fast jeder Speisekarte. |
| Fafaru | roher Fisch, wie er in Französisch-Polynesien in Meerwasser eingelegt wird. Macht geruchsmäßig wenig Appetit, ist aber eine Delikatesse! |
| Hua | sättigende Fruchtspeise aus Bananen, Papaya und Ananas, die mit geraspelten Maniokwurzeln gegart und kalt mit Kokosmilch aufgetischt wird |
| Kassava | auch Tapioka oder Maniok; bis zu 50 cm lange Wurzelknollen, die erst beim Garen ihre giftigen Bitterstoffe verlieren |
| Kava | das alkoholfreie, dennoch leicht berauschende Getränk ist besonders verbreitet in Fidschi, Tonga, Samoa und Vanuatu, wo in Vila und Luganville Kavabars zum geselligen Trinken einladen |
| Kumara | die traditionell im Erdofen gegarte Süßkartoffel ist eine beliebte Beilage |
| Marinierter Fisch | heißt in Fidschi Kokodo (sprich: Kokonda), in Französisch-Polynesien Poisson Cru. Eingelegt werden die Weißfischstücke in Kokosmilch und Zitronensaft. Echt lecker! |
| Palusami | kleine, gegarte Päckchen aus Taroblättern, gefüllt mit in Kokosmilch eingelegten Meeresfrüchten oder Corned beef |
| Papaya | das weiche Fleisch der melonenartigen Frucht ist ausgesprochen beliebt. Aber Vorsicht: Wer zu viel davon isst, muss mit Durchfall rechnen! |
| Sea Urchin | das saftige Innere des Seeigels wird am liebsten roh genossen |
| Taro | die stärkehaltige Knolle schmeckt am besten, wenn sie im Erdofen gegart wurde. Delikat auch das aus den Blättern zubereitete Gemüse |
| Yams | die Knolle der uralten Kulturpflanze ist nach wie vor ein wichtiges Grundnahrungsmittel |
Die Südseeinseln gehören zu den letzten Gebieten der Erde, die von Menschen besiedelt wurden. Woher die Siedler kamen, ist bis heute ungewiss. Eine ungefähre zeitliche Einordnung wurde durch radiologische Messungen möglich, die eine erste Besiedlung der Südseeinseln auf 3500 v. Chr. datierten. Tonga wurde später als Fidschi, Samoa erst 500 v. Chr. und die noch weiter im Osten gelegene Osterinsel schließlich 400 n. Chr. von Menschen betreten.
Die ethnischen Unterschiede zwischen den Inselbewohnern lassen auf verschiedene Herkunftsgebiete schließen. So haben die Mikronesier einen asiatischen Einschlag und sind vermutlich lange vor Christi Geburt von Osten her in den Pazifik gewandert. Die dunkelhäutigen Melanesier besitzen negroide Züge und sollen vom afrikanischen Kontinent abstammen. Im Gegensatz zu den fast hellhäutigen Polynesiern, deren Urheimat wohl im heutigen Indonesien, möglicherweise aber auch in Südamerika lag. Letzteres wollte der norwegische Forscher Thor Heyerdahl beweisen, als er 1947 mit seinem aus Balsaholz gebauten Floß "Kon-Tiki" ohne moderne Navigationsgeräte in 97 Tagen den Pazifik von Calao in Peru nach Tahiti überquerte. Trotz dieser Meisterleistung gilt seine Theorie weiterhin als umstritten.
Die Wissenschaftler glauben heute, dass die Steinzeitmenschen damals mit dem Ziel, Land zu entdecken, bewusst nach Osten gegen den Wind gesegelt sind - um im Falle eines Scheiterns leichter, mit dem Wind im Rücken, nach Hause zurückkehren zu können. In den geräumigen Kanus war Platz für ausreichend Kokosnüsse, für Setzlinge, die in der neuen Heimat angepflanzt werden sollten, und für Haustiere wie Schweine und Hühner. So ausgerüstet, war die Grundlage für einen Neuanfang gegeben.
Die Tierwelt außerhalb des Meeres ist artenarm. Es dominieren Seevögel; einige Zugvögel lassen sich periodisch nieder, mancherorts sind auch Landvögel wie z.B. Papageien heimisch. Fast überall sieht man die schwarze Molukken-Amsel, die einst zur Bekämpfung von Insekten eingeführt wurde. Unter den Säugetieren sind Fledermäuse heimisch und heute noch zahlreich. Schon bei der ersten Besiedlung landeten Ratten auf den Inseln, die sich schnell vermehrten. Ebenfalls eingeführt wurden Mäuse, und Nutztiere wie z.B. Schweine, die immer reichlich Fliegen anziehen. Deshalb sollte man den Gecko, eine überall präsente kleine Echse, lieb gewinnen. Er frisst Insekten und ist harmlos. Schmerzhafte Stiche und Bisse verursachen Skorpione und Tausendfüßler.
Ausgesprochen artenreich ist die maritime Fauna. Fische in allen Größen und Farben bevölkern den Pazifik. Ganze Schwärme ziehen durch die Korallenwelt. Ungefährlich ist die Unterwasserwelt nicht. Im tiefen Meer jenseits des Riffs muss man mit Haien rechnen. Bis zu 2 m lange, giftige Seeschlangen, deren Biss tödlich ist, leben zwischen Korallen und kriechen nachts auch schon mal an den Strand. Rund 250 giftige Fischarten können unvorsichtigen Tauchern auch im Lagunenwasser gefährlich werden: Der Stich des Stachelrochen ist schmerzhaft, aber nicht tödlich. Anders der stachelige Steinfisch (Skorpionfisch), ein wahrer Tarnkünstler, dessen Gift zum Tod führen kann.
Besonders bizarr sind viele Muschelarten, wie die riesige Clam-Muschel (Paua), die bei den Polynesiern roh als Delikatesse gilt, aber inzwischen unter Naturschutz steht. Es gibt Kegelschnecken (Conus-Schnecken), die winzige Giftpfeile abschießen, wenn ihnen Taucher zu nahe kommen. Leider liegen Seeigel mit manchmal giftigen und immer schmerzhaft stechenden Stacheln auch im seichten Wasser in Strandnähe auf dem Meeresboden.
Abgesehen von den großen Inseln Fidschis und Papua-Neuguineas ist die Pflanzenwelt im restlichen Südseeraum relativ artenarm, dafür farbenreich. Ursprungsland der Pflanzen dürfte Malaysia sein. Wind, Vögel und das Meer haben Samen auf die Inseln transportiert. So konnte sich in der Bergwelt der hohen Vulkaninseln auch tropischer Regenwald ausbreiten, wurden die Flussmündungen von Mangroven versumpft. Dazwischen, in den Niederungen, dominieren Bambus, Akazien, Feigen- und Papiermaulbeerbäume (Pandanus).
Die Südseevegetation ist blüten- und farbenreich; neben zahlreichen Orchideenarten blühen weiße Gardenien (in Tahiti die Nationalblume) und Hibiskus in den Farben Weiß, Gelb und Rosa. Feurig rot strahlen die Blüten des Flametree (auch Flamboyant), allerdings nur von Dezember bis März. Von tiefroter Farbe sind die Blüten des Tulpenbaums.
Dort, wo die Böden aus verwittertem Vulkangestein bestehen, findet auch die Landwirtschaft eine fruchtbare Krume vor. Hier werden eingeführte Kulturpflanzen angebaut: Süßkartoffel (auch Batate), Taro, Yams, Maniok (auch Tapioka oder Cassava genannt), Pfeilwurz und der Brotfruchtbaum (auch Uru). Auf Plantagen gedeihen Bananen, Ananas, Mango und Papayas (pawpaw).
Auf dem Meeresgrund des Pazifiks herrscht Bewegung, die sogenannte Plattentektonik. Wenn sich die Platten verhaken, kann es an diesen Kontaktstellen zu Spannungen kommen, die im Extremfall Erdbeben im Innern der Erdkruste auslösen. Die labile Kontaktzone ist auch vulkanisch ausgesprochen aktiv.
Bei den Südseeinseln werden fünf Haupttypen unterschieden:
1. Kontinentalinseln: Sie ragen als Gipfel untermeerischer Berge aus dem Wasser und bestehen aus sehr altem, leichtem Fels, der sich bei entsprechenden Bewegungen des Meeresgrundes mit anderen Landmassen vereinigt. Beispiele: die Fidschi-Inseln Viti Levu und Vanua Levu.
2. Hohe vulkanische Inseln: Sie entstehen über einem Hot Spot, der unterhalb des Meeresbodens Magma ausstößt. Der aus erkalteter Gesteinsschmelze gewachsene Berg kann eine Höhe von bis zu 4 km erreichen und ragt mit seiner Spitze aus dem Wasser. Durch das Wandern der Pazifischen Platte entfernt sich der Vulkan von dem Hot Spot, die Eruptionen hören auf. Im seichten Küstengewässer beginnt jetzt das Wachstum der Korallen, die im Lauf der Zeit ein Saumriff um die Insel bilden. Beispiele: Rarotonga (Cook-Inseln), Upolu und Savai'i (Samoa), Tutuila (Amerikanisch-Samoa).
3. Barriereriffinseln: Je weiter sich die erloschene Vulkaninsel vom Hot Spot entfernt, desto niedriger erhebt sie sich über der Meeresoberfläche, verursacht durch Erosion oder einfaches Absinken. Weiter in die Höhe wächst dagegen das Korallenriff, bis es sich über den Wasserspiegel erhebt und Pflanzen Wurzeln schlagen. Motus heißen diese kleinen palmenbewachsenen Eilande, die draußen im Meer einen schützenden Ring um die Vulkaninsel und das seichte Küstengewässer (Lagune) bilden. Beispiele: Bora Bora (Französisch-Polynesien), Aitutaki (Cook-Inseln).
4. Atolle: Die Vulkaninsel ist gänzlich im Meer versunken. Nur noch die flachen Motus des Korallenriffs erheben sich über dem Meer und umschließen das seichte, ruhige Salzwasser der Lagune. Beispiele: Tuamotu-Inseln (Französisch-Polynesien), Manihiki, Pukapuka (Cook-Inseln).
5. Koralleninseln: Ein untermeerischer, mit Korallenbänken überlagerter Vulkanstumpf wird gehoben und erhebt sich mit der Kalksteinschicht flach über dem Meeresspiegel. Beispiele: Vava'u, Tongatapu (Tonga).
Die Kokosnusspalme ist keine heimische Pflanze. Woher sie kommt und wie sie den Weg übers Meer gefunden hat, ist ungeklärt. Schwimmfähig ist die nusshaltige Frucht allemal. Bei entsprechender Strömung kann sie unbeschadet mehrere Tausend Kilometer zurücklegen. Der Nährstoffgehalt der keimenden Frucht reicht monatelang, bis der grüne Schößling sprießt. Selbst auf kargen Korallenböden schlägt die Palme Wurzeln und wächst bis zu einer Höhe von 30 m. In der Krone sprießen zwischen den großen, gefiederten Blättern männliche und weibliche Blüten. An Letzteren reifen innerhalb von zwölf Monaten die schweren, zunächst grünen Früchte. Zwischen dem 12. und 40. Lebensjahr kann eine Palme jährlich um die 80 Nüsse abwerfen. Nach spätestens 100 Jahren stirbt sie ab. Nur die grüne Frucht mit wenig weichem Kokosfleisch enthält den erfrischenden Saft. Erst die reife Nuss birgt im Innern das herzhafte, bissfeste, nährstoffreiche Fleisch.
Ein angespitzter Holzpflock hilft den Insulanern, die Nuss aus der dunklen, faserigen Außenschale zu pellen. Ein paar Schläge auf die drei feinen Linien der haarigen Schale, und die Nuss ist in zwei Hälften gespalten. Mittels scharfer Muschelschalensplitter wurde früher das Fleisch aus den Hälften geraspelt, um daraus cremige Kokosmilch zu pressen. Kopra, getrocknetes Kokosnussfleisch, ist auf vielen Inseln das einzige Exportgut. Die ausgehöhlten Schalen dienen als Behältnisse in Haushalt und Werkstatt, als Schmuckstücke und Klangkörper für Musikinstrumente.
Von November bis März ist die Zyklon-Gefahr in der Südsee am größten. In diesen Monaten werden in Fidschi im Schnitt zehn Zyklone registriert. Der wuchernden tropischen Vegetation ist es zu verdanken, dass die Wunden relativ schnell heilen. Zyklone entstehen im Pazifik zwischen dem 5. und 20. Längengrad. Einer der Hauptgründe für die steigende Zahl ist die starke Erwärmung des Meeres im östlichen Pazifik. Daran ist nicht nur die allgemeine Erderwärmung, sondern auch eine warme südliche Wasserströmung mit Namen "El Niño" schuld, die alle zwei bis sieben Jahre, meist um die Weihnachtszeit, den Ozean zwischen Südamerika und der Datumslinie an der Oberfläche stark erwärmt - und dann teils für Überschwemmungen, teils für extreme Trockenheit sorgt.
So weich der Strand auch sein mag, wer sich ins Wasser begibt, sollte Bade-, Tauch- oder Sportschuhe tragen. Korallen sind scharf und können böse Verletzungen verursachen. Es versteht sich von selbst, dass man eine Riffwanderung nicht ohne entsprechendes Schuhwerk antritt. Wer mit bloßen Füßen in der Lagune auf einen Seeigel tritt, leidet ebenfalls. Zwei bis drei Wochen dauern die Schmerzen an, bis sich die abgebrochenen Kalkstacheln im menschlichen Gewebe auflösen.
In der Nähe einiger Inseln leben Haie. Die Gefahr, die von ihnen ausgeht, wird meist übertrieben, doch Vorsicht ist geboten. Haie werden von hellen, leuchtenden Dingen wie Uhren oder Messern angezogen. Darauf sollten Sie beim Tauchen achten. Generell sollte man nicht an einem Strand baden, der von den Einheimischen wegen gefährlicher Strömungen, zumal in Riffnähe, gemieden wird. Unterschätzen Sie beim Hinausschwimmen nicht die Entfernung und die Dünung.
Auf den Südseeinseln gehen die Uhren langsamer. Und es hat keinen Zweck, sich darüber aufzuregen. Die Insulaner quittieren westliche Hetze (zumeist) mit einem Lächeln - und ändern an der Gangart nichts. Planen Sie die Aufenthaltsdauer nicht zu knapp - vor allem verspätete Inlandsflüge mit kleinen Fluggesellschaften können den sorgfältigsten timetable durcheinanderwirbeln.
Verstoßen Sie nicht gegen das Artenschutzgesetz, indem Sie Schildpattprodukte (aus dem Panzer der Meeresschildkröte) oder die in Tonga häufig angebotenen Walzähne kaufen und in die Heimat einführen. Berühren Sie bitte beim Schnorcheln und Tauchen die Korallengärten der Inseln nicht.
Lassen Sie sich nicht verführen, zu viele Stopps auf der Reise in die Südsee einzulegen. Es ist zwar (fast) eine Reise um die Welt, und die Zahl der lockenden Zwischenaufenthalte ist groß, aber die Zeit- und Klimasprünge bei Zwischenstopps ermüden meist stärker als der Langstreckenflug.
Draußen gehört Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor auf die Haut. Kopfbedeckung und Sonnenbrille wappnen zusätzlich gegen die intensive Sonneneinstrahlung. Brenzlig wird's in und auf dem Wasser. Deshalb bei Bade- und Schnorcheltrips den Körper bedecken: mit T-Shirt, leichtem Wet-Suit oder speziellem Badeanzug. Am Strand sollte man schattige Plätze aufsuchen, z.B. unter ausladenden Palmwedeln.
Es herrscht Linksverkehr. Der Zustand der Straßen variiert sehr, nur Hauptstraßen auf Rarotonga sind asphaltiert.
Fahrten in der Dunkelheit sind gefährlich, die Unfallrate, insbesondere von Zweirädern, ist hoch.
Für Motorradfahrer besteht Helmpflicht.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Der Besitz sowie Ein- und Ausfuhr von Drogen werden mit empfindlichen Strafen geahndet.
Zahlungsmittel ist der neuseeländische Dollar (NZD). Die Cookinseln geben daneben eigene Münzen heraus, die jedoch nur auf den Cookinseln verwendet und umgetauscht werden können.
Gängige Kreditkarten werden in der Regel auf der Hauptinsel Rarotonga und auf Aitutaki angenommen. Geldautomaten sind eingeschränkt verfügbar.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe Chikungunya-Fieber.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
Die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten auf den Cookinseln, insbesondere auf den äußeren Inseln, sind begrenzt. Insbesondere schwere Fälle müssen oft nach Neuseeland oder Australien ausgeflogen werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss
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Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
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- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
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Die innenpolitische Lage ist ruhig. Bei vereinzelten Demonstrationen können gewaltsame Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden.
Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen insbesondere an den von Touristen sehr frequentierten Orten vor.
Es herrscht gemäßigtes Tropenklima, die Regenzeit geht von Dezember bis März.
Von Anfang November bis Ende April ist Wirbelsturmsaison. Insbesondere in dieser Zeit ist mit starken Winden die teilweise Zyklonstärke erreichen können und intensiven Regenfällen und in der Folge mit Überschwemmungen und Erdrutschen zu rechnen.
Die Cookinseln liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
Auf den Cookinseln gibt es keine deutsche Botschaft. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland.
In Notfällen kann auch der deutsche Honorarkonsul in Avarua/Cookinseln um Unterstützung gebeten werden.
Die Cookinseln unterhalten keine diplomatische Vertretung in Deutschland. Zuständig ist das Außenministerium der Cookinseln.
Es herrscht Linksverkehr. Der Zustand der Straßen variiert sehr, nur Hauptstraßen auf Rarotonga sind asphaltiert.
Fahrten in der Dunkelheit sind gefährlich, die Unfallrate, insbesondere von Zweirädern, ist hoch.
Für Motorradfahrer besteht Helmpflicht.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Der Besitz sowie Ein- und Ausfuhr von Drogen werden mit empfindlichen Strafen geahndet.
Zahlungsmittel ist der neuseeländische Dollar (NZD). Die Cookinseln geben daneben eigene Münzen heraus, die jedoch nur auf den Cookinseln verwendet und umgetauscht werden können.
Gängige Kreditkarten werden in der Regel auf der Hauptinsel Rarotonga und auf Aitutaki angenommen. Geldautomaten sind eingeschränkt verfügbar.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate über den beabsichtigten Aufenthalt hinaus gültig sein.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.
Bei einem touristischen Aufenthalt bis zu 31 Tagen wird dieses Visum kostenlos bei Einreise am Flughafen ausgestellt. Reisende müssen bei Einreise über eine Buchungsbestätigung ihrer Unterkunft (online/als Ausdruck) und über ein gültiges Rückflugticket verfügen. Weitere Informationen bietet die zuständige Behörde.
Für längere Aufenthalte muss ein Visum bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden.
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
Die Einfuhr von Devisen ist nicht beschränkt. Die Ausfuhr von Landeswährung ist jedoch nur bis zu 250 NZD gestattet.
Zollfrei dürfen 200 Zigaretten, 50 Zigarren oder 1 kg Tabak, außerdem 2 l Spirituosen beziehungsweise 2 l Wein oder 4,5 l Bier sowie Geschenke bis zu einem Wert von 250 NZD eingeführt werden.
Die Einfuhr von Früchten und Pflanzen ist nicht gestattet. Tiefgefrorene, vakuumverpackte Lebensmittel sowie solche in Dosen müssen bei der Einreise deklariert werden.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe Chikungunya-Fieber.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
Die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten auf den Cookinseln, insbesondere auf den äußeren Inseln, sind begrenzt. Insbesondere schwere Fälle müssen oft nach Neuseeland oder Australien ausgeflogen werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Die medizinische Notfallversorgung ist gut. Es gibt ein Krankenhaus auf Rarotonga und medizinischen und zahnärztlichen Dienst rund um die Uhr.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Leitungswasser ist normalerweise sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthaltes wird daher abgefülltes Wasser empfohlen. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch, Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Bei Fisch und Meeresfrüchten ist Vorsicht geboten. Es können teilweise Vergiftungen auftreten.
| Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen | Gesundheitszeugnis erforderlich |
|---|---|---|
| Hepatitis A und B | 3 | - |
| Dengue-Fieber | 1 | - |
| Typhus | 4 | - |
| Gelbfieber | 2 | - |
[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird bei der Einreise von allen Besuchern verlangt, die über ein Jahr alt sind und sich in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet aufgehalten haben.
[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[4] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
Für die Einreise muss ein negativer HIV-Test vorgelegt werden.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.
Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.
Badende werden darauf hingewiesen, dass Verletzungsgefahr durch scharfe Korallenriffe besteht.
| Titel | Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich |
|---|---|---|---|
| Andere EU-Länder | Ja | 1 | Ja |
| Schweiz | Ja | 1 | Ja |
| Türkei | Ja | 1 | Ja |
| Österreich | Ja | 1 | Ja |
| Deutschland | Ja | 1 | Ja |
Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
[1] Touristen und Geschäftsreisende (für die Teilnahme an Geschäftstreffen, Konferenzen und Ausstellungen; keine Arbeitsaufnahme) benötigen für Aufenthalte von bis zu 31 Tagen (Touristen) bzw. 30 Tage (Geschäftsreisende) keine vorherige Einreisegenehmigung, sondern erhalten am Flughafen ein kostenloses Visum. Dafür werden folgende Unterlagen benötigt:
(a) bestätigte Rück-/Weiterflugtickets.
(b) Ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(c) Unterkunftsnachweis.
(d) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt gültig ist.
Besucher, die die o. g. Voraussetzungen nicht erfüllen, benötigen ein Einreisevisum, das vor der Abreise bei den Einwanderungsbehörden der Cook-Inseln beantragt werden sollte (Kontaktadresse s. Ministry of Foreign Affairs and Immigration (MFAI)).
Touristen, die sich länger als 31 Tage auf den Cook-Inseln aufhalten möchten, müssen 14 Tage vor Ablauf des Aufenthaltes eine Verlängerung bei den Einwanderungsbehörden beantragen. Der touristische Aufenthalt kann um maximal 6 zusätzliche Monate gebührenpflichtig verlängert werden.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Minderjährige, die einen anderen Nachnamen als der begleitende Elternteil führen, sollten das Verwandtschaftsverhältnis über ein entsprechendes Dokument (z.B. eine Geburtsurkunde) belegen.
Touristen und Geschäftsreisende, die nicht länger als 31 bzw. 30 Tage auf den Cook-Inseln bleiben, können visumfrei einreisen.
1 Neuseeländischer Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: NZ$, NZD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10 und 5 NZ$. Münzen sind im Wert von 2 und 1 NZ$ sowie 50, 20 und 10 Cents im Umlauf.
1 Cookinsel-Dollar (gleicher Wert wie Neuseeland-Dollar): Banknoten sind im Wert von 20, 10 und 3 $ im Umlauf, Münzen gibt es in den Nennwerten von 50, 20 und 10 Cent.
Keine Ein- und Ausfuhrbeschränkungen für die Landeswährung und von Fremdwährungen, Deklarationspflicht besteht ab einem Gegenwert von 10.000 NZ$. Die Ausfuhr von Landes- bzw. Fremdwährungen ist bis in Höhe der eingeführten Beträge gestattet (Nachweis) und deklarationspflichtig, für höhere Beträge muss eine Genehmigung vorliegen.
Die gängigen Kreditkarten werden in Banken, Hotels, Mietwagenfirmen und größeren Geschäften - vor allem auf der Hauptinsel Rarotonga und auf Aitutaki - akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
I. Allg. Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.
Folgende Artikel können zollfrei auf die Cook-Inseln eingeführt werden (Personen über 18 J.):
200 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 50 Zigarren;
2 l verschiedene alkoholische Getränke oder 4,5 l Bier;
Geschenke im Gesamtwert von bis zu 750 NZ$.
Kleidung, Schuhe, Schmuck sowie Hygiene- und Kosmetikartikel können zollfrei eingeführt werden, solange sie für den persönlichen Gebrauch sind.
Obst, Pflanzen, Fleisch, Fleisch und Fleischprodukte (ausgenommen von Neuseeland). Narkotika, pornographisches Material, Feuerwerkskörper und Sprengstoffe.
Copyright und Haftungsausschluss