| Ländername | Republik Mauritius, Republic of Mauritius |
| Beste Reisezeit | Juni, Juli, August, September |
| Fläche | 2.040 km2 |
| Hauptstadt | Port Louis |
| Bevölkerung | 1.264.613 |
| Sprache | Französisch |
| Staats-/Regierungsform | parlamentarische Republik |
| Staatsoberhaupt | Präsident Dharam Gokhool, Amtsantritt 06.12.2024 (Labour Party, Alliance du Changement) |
| Regierungschef | Premierminister Navin Ramgoolam, Amtsantritt: 13.11.2024 (Labour Party, Alliance du Changement) |
| Außenminister | Hon. Dhanajay Ramful, Amtsantritt: 22.11.2024 (Labour Party, Alliance du Changement) |
| Währung | Mauritius-Rupie |
| Zeitzone | UTC+4 |
| Reiseadapter | C, G |
| Kfz-Länderkennzeichen | MS |
| ISO-3166 | MU, MUS |
| Internet-TLD | .mu |
| Landesvorwahl | +230 |
| Website | http://www.govmu.org/ |
| Reisepass & Visum | Notwendig |
| 1511 | Der portugiesische Seefahrer Pedro Mascarenhas entdeckt die unbewohnte Insel |
| 1598 | Holländische Expedition landet auf Mauritius |
| 1710 | Die Holländer gehen; Piraten lassen sich auf der Insel nieder |
| 1715 | Mauritius wird von den Franzosen besetzt |
| 1748–1810 | Die Briten versuchen, die Insel zu erobern |
| 1814 | Mauritius wird britische Kronkolonie; der Sklavenhandel blu"ht |
| 1835 | Abschaffung der Sklaverei; Arbeiter aus Indien und China kommen ins Land |
| 1854–99 | Durch Epidemien und Naturkatastrophen halbiert sich die Einwohnerzahl |
| 1968 | Mauritius wird ein souveräner Staat im Commonwealth |
| 1992 | Ausrufung der Republik |
| 2015–2018 | Ameenah Gurib ist die erste Frau im Staatspräsidentenamt |
| 2024 | Einigung mit UK: Souveränität über den Chagos-Archipel wird an Mauritius übertragen |
Öffnungszeiten vor Besuch erfragen | 4–5th Floor | Victoria House | St. Louis Street | Port Louis | Tel. 2 03 19 00 | mymauritius.travel/de
Mo, Mi, Fr 9–12 Uhr, vorherige Terminvereinbarung erforderlich | Rue de la Démocratie | Ebène bei Port Louis | Tel. 52 53 03 00)
c/ o MSC House | Old Quay D Road | Port Louis | Tel. 2 02 68 68
24, Av. des Hirondelle | Quatre Bornes | Tel. 4 27 55 07
Polizei: Tel. 1 12; Krankenwagen: Tel. 1 14; Feuerwehr: Tel. 1 15
In den meisten Hotels gibt es Internet gegen Gebühr. WLAN-Zugang (Wifi) bieten u. a. die Cascavelle Shopping Mall in Flic en Flac, der Super U Complex in Grand Baie, die Caudan Waterfront von Port Louis und das Einkaufszentrum Ruisseau Creole in Grande Rivière Noire. Außerdem gibt es einige Internetcafés (Kosten 1–2 Euro pro Std.), z. B. das Cyber Arena Internet Café (Route Saint Jean | Orchard Centre | Tel. 7 56 04 38) in Quatre Bornes.
Große Postämter gibt es am Hafen in Port Louis und in Curepipe neben dem Markt. Fast jedes Dorf hat ein Post Office. Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.15–16, Sa 8.15–11.45 Uhr. Eine Postkarte nach Europa kostet bis zu 85 Cent. Briefe (Porto ca. 1,20 Euro) kommen oft schneller an als Postkarten.
Handytelefonate sind teuer: Auf angenommene Anrufe wird meist eine hohe Roaminggebühr erhoben. Auch die Mailbox besser schon zu Hause abschalten! Wer möchte, bucht eine spezielle Roamingoption, die Netzbetreiber und einzelne Discounter anbieten. Für mobiles Telefonieren und Internetsurfen sind lokale SIM-Karten von my.t, Emtel oder Chili eine kostengünstige Alternative, es gibt sie bei den Anbietern sowie in vielen Geschäften. Vom Telefon im Hotel aus kann man meist direkt wählen: Eine Gespra"chsminute kostet – je nach Kategorie des Hauses – zwischen 3 und 10 Euro. Vorwahlen: für Deutschland 0049, für die Schweiz 0041, für Österreich 0043, für Mauritius 00230.
WLAN gibt es in den meisten Hotels, oft kostenlos in der Lobby, aber manchmal gegen Gebühr in den Zimmern. Öffentliche WLAN-Hotspots wie in Malls bieten meist kostenloses Internet. Internetcafés gibt es in Quatre Bornes, Curepipe und Port Louis; Preise ca. 1–2 Euro/Stunde.
Cavadee: Nach Wochen des Fastens und Meditierens stechen sich die Tamilen aus religiöser Überzeugung bei dieser Prozession Nadeln durch den Körper und tragen bunt dekorierte Bretter (cavadee). Zuschauen kannst du beim Kalaisson-Tempel.
Chinesisches Neujahrsfest: Familien schmu"cken ihr Haus in der Glu"cksfarbe Rot und in die Pagoden werden Opfergaben gebracht; Feierlichkeiten besonders in Port Louis.
Maha Shivaratree (am Grand Bassin)
Holi: Das hinduistische Fest symbolisiert den Sieg des Guten u"ber das Böse, Gläubige bewerfen sich mit Farbpulver.
Eid-Ul-Fitr: Die Muslime beenden ihre Fastenzeit, an diesem Tag werden Almosen an Bedu"rftige verteilt, bevor es zum Festmahl geht.
Ganesh Chaturthi: hinduistisches Fest zu Ehren des Geburtstags von Ganesha, dem elefantenköpfigen Gott
Père-Laval-Tag (bei der Kirche Sainte Croix): Am 9. Sept., dem Todestag des „Apostels der Armen“ Père Laval, pilgern viele Menschen zu seinem Grab.
Divali: Das Fest zu Ehren von Göttin Lakshmi soll Glu"ck und Reichtum bringen. Häuser werden mit Lichtern geschmu"ckt.
Porlwi (Port Louis): porlwi.com
Ganga Asnan: Hinduistisches Fest am Meeresufer; da der heilige Fluss Ganges in den Indischen Ozean mu"ndet, soll ein Bad reinigen und Kraft geben.
Teemeedee (Fire-Walking): Tamilisches Fest, Höhepunkt ist der Lauf u"ber glu"hende Kohlen.
| 1. und 2. Januar | Neujahr |
| 1. Februar | Tag der Sklavenbefreiung |
| 12. März | Tag der Republik und Unabhängigkeit |
| 1. Mai | Tag der Arbeit |
| 1. November | Allerheiligen |
| 2. November | Gedenktag für die ersten indischen Immigranten (1835) |
| 25. Dezember | Weihnachten |
Auf Mauritius herrscht Linksverkehr. Im Kreisverkehr gilt rechts vor links. In Ortschaften beträgt das Tempolimit 50 km/h, sonst 80 km/h, auf der Autobahn 110 km/h. Der Motorway zwischen dem Flughafen im Su"den der Insel und Grand Baie im Norden ist gut ausgebaut. Die sonstigen Strecken sind oft schmale, kurvenreiche Landstraßen.
Parkscheine (je 30 Min. gu"ltig) bekommt man an der Tankstelle. Datum und Uhrzeit muss man auf dem Schein perforieren.
Bus fahren ist preiswert, spannend, nicht unbedingt pünktlich, aber man kommt ans Ziel. Da kann schon mal eine Bäuerin mit gackerndem Huhn im Arm einsteigen. Das Liniennetz ist gut ausgebaut, Fahrpläne hängen nicht aus, sind aber online abrufbar (mauritius-buses.com; Betrieb in den Stadtbezirken 5.30–20, auf dem Land 6.30–18 Uhr). Jede Stadt hat einen zentralen Busbahnhof. Fahrscheine gibt es nur beim Schaffner.
Taxis haben selten Taxameter, daher unbedingt den Preis vor der Fahrt aushandeln – der Starttarif liegt bei ca. 150 Rupien (3 Euro), zzgl. pro Kilometer etwa 100 Rupien. Taxis kann man auch für einen ganzen Tag mieten.
Es herrscht eine wunderbare Vielfalt in den Ku"chen der Insel, ob im Gourmetrestaurant oder am Imbissstand am Straßenrand. Beachte nur eins: Wenn du nicht gerade in Grand Baie, Péreybère oder in Flic en Flac u"bernachtest, dann buch besser eine Unterkunft mit Halbpension, denn die meisten Restaurants liegen ein Stu"ck weit von Hotels und Pensionen entfernt.
Wer sich im Lauf der Jahrhunderte auf der Insel niederließ – ob Chinesen, Afrikaner, Inder, Franzosen –, brachte seine kulinarischen Vorlieben und Rezepte mit und kombinierte sie mit den Kochgewohnheiten vor Ort. So bereitet ein mauritischer Hindu das bryani eben nicht mit Rindfleisch, sondern mit Lamm oder Huhn zu; ein Moslem verzichtet bei seinem chinesischen Gericht auf Schweinefleisch.
Was auffällt: Gerichte aus der indischen Ku"che dominieren. Und so duftet es nach Kreuzku"mmel, Kardamom, Koriander. Currys werden mit Kurkuma verfeinert, gelegentlich auch mit Kokosmilch, Nelken, Zimt oder Tamarindenpaste.
Generell wird gut und gerne scharf gegessen. Doch trauen sich die Köche in den Hotels kaum, mit Chili zu wu"rzen. Deshalb frag nach einem rougaille (Tomatensauce mit Zwiebeln und Chili). Mit ein paar Messerspitzen davon kannst du deinem Curry selbst mehr Pep geben. Übrigens gibt es eine Art Richter-Skala fu"r Scha"rfe, die Scoville-Skala. Sie reicht von null (neutral) bis zehn (explosiv) – gâteaux piments wurden bei acht eingestuft.
Für die Mauritier gilt: kein Tag ohne rougaille, cari (Curry) und daube (ein suppenähnliches Ragout). Diese Gerichte bekommt man mit rotem Fleisch, Geflügel oder Fisch. Die mit Massala, Kurkuma, Koriander abgeschmeckten Saucen sind das i-Tüpfelchen jeder Hauptspeise. Vindaye, ein Gericht aus Fleisch- oder Fischstückchen, wird mit Ingwer, Knoblauch und Essig gewürzt. Als Beilagen gibt es Reis, Linsen- oder Bohnengemüse (grains) sowie gekochte Gemüseblätter (brèdes) und chatini (Chutney), eine frisch zubereitete Mischung aus rohen Tomaten und Chili. Dazu kommt Fladenbrot (rotis, nans oder faratas) auf den Tisch, oft auch Baguette.
Nussig und zart schmeckt der Palmherzensalat (coeur de palmiste), eine teure Delikatesse, die sich Einheimische gerne an Feiertagen gönnen. Das weiche Herz des Stamminneren wird geraspelt und mit Essig, Öl und Zitronensaft angerichtet. Doch sollte man wissen: Fu"r den Salat muss eine mehrjährige Palme gefällt werden, die danach abstirbt und nicht nachwächst.
Eine gute Gelegenheit sich durchzukosten sind Hotelbuffets, besonders das „Paul & Virginie Buffet“, das typische kreolische Gerichte umfasst: mit Vorspeisen wie geräuchertem Marlin, den eben erwähnten Palmherzen und Tintenfischsalat. Als Hauptgerichte werden Currys mit Huhn, Fisch oder Schwein aufgetischt, dazu Gemu"se wie weiße Bohnen und Auberginen. Fu"r Vegetarier sind indische Gemu"se- oder Tofucurrys das Richtige. Unbedingt probieren, aber mit Vorsicht genießen: bonbons piment. Das sind frittierte Ba"llchen aus einer dicken, weißen Bohnenmasse, die mit scharfen Chilistu"cken gewu"rzt werden. Die Bufett-Desserts sind meist Fruchtsalate und Vanillepudding.
Die traditionellen Teller sind u"brigens Bananenblätter. Darauf schabt man nicht mit Besteck, sondern formt mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger eine „Handgabel“. Und zwar nicht, weil es an herkömmlichem Besteck mangelt, sondern weil es den Kreolen so einfach besser schmeckt. Denn der Abstand der Finger zur Nase ist geringer, als wenn man die Gabel zum Mund fu"hrt. Da entfaltet sich das Aroma intensiver, der Duft zieht schneller in die Nase, und man ist auch schneller satt – behaupten jedenfalls die Mauritier. Kreolisches Fingerfood gibt es meistens beim Picknick oder zu Hause, nicht aber in Restaurants.
Auf Mauritius erwartet dich alles, vom einfachen kreolischen Imbiss über Bistros und Pizzerien bis hin zur gehobenen französischen Gourmetküche im Fünf-Sterne-Hotel. Du findest das größte und vielfältigste Angebot an Gastronomie in Port Louis. Die Restaurants der Insel öffnen meistens mittags von 12 bis 14.30 Uhr und abends von 18.30 Uhr bis 22 Uhr. In den Hotels ist die Küche oft durchgängig offen. Wichtig: Man wartet stets am Restauranteingang auf den Kellner, der einen zum Tisch begleitet.
Entlang der Inselstraßen gibt es kreolische Lokale neben chinesischen, indischen, japanischen, thailändischen, europäischen. Unterwegs kannst du gekochte bzw. gebratene Nudeln (mine bouille bzw. mine frite) probieren oder frittierte Teigtaschen (samoussas), die mit Fleisch, Fisch oder Gemu"se gefu"llt sind. Die Snacks werden vor den Bistros oder vom Fahrradständer aus verkauft, sind preiswert und lecker – und keine Sorge, auch fu"r jede noch so kleine Bude gelten Hygienevorschriften.
Die lokale Brauerei Phoenix stellt verschiedene Sorten Bier her, die beliebtesten sind Phoenix, Blue Marlin und Stella Pils. Sie halten internationalen Vergleichen stand. Es wird auch gern Wein getrunken. In den Supermärkten und Tante-Emma-Läden gibt es ein gutes Angebot su"dafrikanischer und französischer Marken, ebenfalls natu"rlich in den Restaurants und Bars. Und Rum unterschiedlichster Qualität fehlt nirgends. Köstlich sind die Cocktails und Rum-Mixgetränke.
Aber was wäre eine tropische Insel ohne frische Fruchtcocktails? Auf den Märkten schmecken sie fast am besten: frisch gepresste Obstsäfte aus Mango, Ananas, Kokosmilch. Aromatisch sind lassis, optisch schön und lecker ist die in der Kokosnuss servierte Kokosnussmilch. An sehr heißen Tagen ku"hlt eine Zitronengraslimonade. Dafu"r werden die Blätter kurz in Wasser aufgekocht, der Sud abgeku"hlt und mit Zuckersirup gesu"ßt. Fu"r dich geht nichts ohne Kaffee? Den gibt es in jedem Hotel, doch generell ist Tee das Inselgetränk Nummer eins.
Trinkgeld und 15 % Steuern sind meist in den Preisen enthalten. Dennoch ist es üblich, bis zu 10 % mehr zu geben. Kofferträger bekommen pro Gepäckstück 50 Rupien, das Housekeeping pro Tag 70 Rupien. Bei Taxifahrern rundest du die Summe einfach auf.
Beliebte Einkaufszentren sind das Orchard Centre und das Trianon Shopping Centre (an der Autobahn) in Quatre Bornes, außerdem die Cascavelle Shopping Mall an der Straße nach Flic en Flac. Entspannt geht‘s zu in der Caudan Waterfront in Port Louis mit Hafenblick, elegant ist La Croisette in Grand Baie. Die Mauritier shoppen in den Galeries Evershine in Rose Hill.
Gewürze, Sirup oder Rum bekommst du preiswert im Supermarkt. Schau auch mal in die Haushaltswarenläden, da lässt es sich wunderbar stöbern. Auf den Märkten das Handeln nicht vergessen – das ausladende Angebot umfasst von Obst und Gemüse, Kleidung, Körben, Keramik bis Kitsch so gut wie alles. Marktorte: Abercrombie (Di/Do/Sa); Centre de Flacq (tgl.); Curepipe (Mi/Sa); Goodlands (Di/Fr); Mahébourg (Mo); Port Louis (tgl.); Quatre Bornes (Do/So Kleider-, Mi/Sa reiner Gemüsemarkt)
Stoffe, T-Shirts, Handtücher gibt es als Topware in den Malls. Und auch wenn es draußen heiß ist: Ein Blick auf die Kaschmir- und Strickwaren lohnt sich. Das Modelabel Karl Kaiser steht für zeitlose Eleganz und höchste Qualität. Du kannst die Kollektionen u. a. im Floréal Square entdecken, wo eine Vielfalt an Trendmode und Accessoires wartet. Wer das Besondere sucht, wird auch in der Bagatelle Mall oder der Phoenix Mall fündig. Schnäppchen bieten Outletcenter, Fashion Factories und die kleinen Geschäfte im Sunset- Boulevard- Einkaufskomplex in Grand Baie.
Achte auf den Unterschied: Rhum agricole wird aus frischem Zuckerrohrsaft gewonnen, Rhum industriel aus Melasse, dem Nebenprodukt der Zuckergewinnung. Ersterer ist aromatischer. Am bekanntesten sind die Marken Green Island und Saint Aubin. Es gibt puren Rum, aber auch mit Vanille oder mit Kaffeebohnen verfeinerten. In der Rhumerie Chamarel ist weißer Zuckerrohrschnaps erhältlich sowie Sorten, die wie Cognac destilliert werden.
Die rote, herzförmige Anthurie ist ein beliebtes Mitbringsel. Man kann sie telefonisch bei Sun Souvenir (Tel. 6 37 37 84) bestellen und das Blumenbouquet dann verpackt in einer reisefesten Kiste am Flughafen abholen.
Diamanten und andere importierte Edelsteine werden auf Mauritius kunstvoll geschliffen, in manchen Fabriken bekommst du Schmuck als zollfreie Ware. Die bekanntesten Diamantschleifereien und Juweliere – Adamas und Caunhye Bijoux – betreiben Filialen in Hotels und Einkaufszentren. In Quatre Bornes gibt es einen Kunstschmied, der sich in seiner Werkstatt über die Schulter schauen lässt: Bei Bernd Wilhelm ist alles Gold, was glänzt.
Wenn schon Dodo, dann einer aus Silber von Patrick Mavros, dem etwas extrovertierten Juwelier (Beau Plan | patrickmavros.com). Eine Brosche von ihm bekam Kate, die Princess of Wales, zur Geburt ihres Sohns George geschenkt. Mavros’ Kollektionen bestehen aus Meerkätzchen, Äffchen, Krokodilchen, Elefäntchen. Vorher anmelden: Tel. 2 60 43 33 | mauritius@patrickmavros.com.
Strandhändler trifft man überall dort an, wo Touristen sind. Sie versuchen, alles so teuer wie möglich zu verkaufen. Was als „lokale Handwerksartikel“ angeboten wird, ist oft billige Importware. Besser ist es, sich vorher in den Geschäften umzusehen, damit man das Preisniveau einschätzen und besser handeln kann.
Geschäfte öffnen in der Regel Mo bis Sa zwischen 9 und 10 Uhr und schließen je nach Region abends unterschiedlich früh: In Port Louis um 17 Uhr, in Curepipe und anderen Städten um 18 Uhr. Donnerstags ist schon um 12 Uhr Ladenschluss, in Port Louis samstags um 12 Uhr. Die meisten Supermärkte sind von 7.30 bis 19 Uhr geöffnet, die Märkte ab 6 Uhr (bis 18 Uhr), manche Stände sind jedoch erst ab 8 Uhr belegt.
Strandhändler trifft man u"berall dort an, wo Touristen sind. Sie versuchen, alles so teuer wie möglich zu verkaufen. Was als „lokale Handwerksartikel“ angeboten wird, ist oft billige Importware. Besser ist es, sich vorher in den Geschäften umzusehen, damit man das Preisniveau einschätzen und besser handeln kann.
Es ist verboten, am Flughafen, im Hafen und rund um Kasernen zu fotografieren
In Mauritius werden Motorboote nur mit Skipper vermietet. Mit kleinen Seglern und Kajaks, die von den Hotels vermietet werden, ist es erlaubt, innerhalb des Riffs auch allein unterwegs zu sein.
| Samoussas | knusprige dreieckige Teigtaschen mit verschiedenen herzhaften Fu"llungen |
| Gâteaux piments | scharfe, frittierte Teigbällchen aus Kichererbsenmehl, Koriander und Chili |
| Salade d‘ourite | Tintenfischsalat mit Thymian, Kreuzku"mmel, Koriander und Chili |
| Dholl puri | Fladenbrot mit vegetarischen Saucen, gewürzt mit Kurkuma und Kreuzkümmel |
| Curry de poulet | mit Massala gewu"rztes Gericht aus Hu"hnchenfleisch, Tomaten, Zwiebeln, serviert mit Reis und dicken Bohnen |
| Curry d’agneau avec coco et raisins | mildes Lammcurry mit Kokosnuss und Rosinen |
| Briyani | pikante Reispfanne mit Fleisch-, Ei- und Gemu"sestreifen |
| Rougaille de boeuf | Rindfleischstu"cke in einer scharfen Tomatensauce |
| Gâteau patate | Kuchen aus Su"ßkartoffeln, mit Vanille verfeinert |
| Pudding de manioc | saftiger Maniokpudding |
| Vermicell | Fadennudeln mit Milch, Trauben und Kardamom |
| Alouda | Milchshake mit Basilikumsamen, geleeartige Konsistenz durch Agar-Agar |
| Lassi | indisches Joghurtgetränk mit Mango oder anderen Fru"chten |
| Ti-Punch | Aperitif, Mix aus Rum, Limetten und Zucker |
| Rhum arrangé | Digestif, mit Vanille und Kräutern angesetzter Rum |
Die Route Royale findet man in fast jedem Ort auf Mauritius. Es handelt sich aber nicht um eine einzige, die ganze Insel durchziehende Straße, sondern so heißt die jeweilige Hauptstraße des Orts, an der sich Geschäfte, Apotheken und Restaurants aneinanderreihen. Da die Route Royale nicht durchgängig mit Hausnummern versehen ist, sollte man am besten Einheimische nach dem Weg fragen, wenn man eine konkrete Adresse sucht. Oder langsam suchend die „Königsroute“ entlangfahren, die auch mal Royal Street oder Royal Road heißt.
Ohne ins Stocken zu kommen, wechseln Einheimische mitten im Satz vom Französischen ins Englische und ins Kreolische. Die Verwaltungssprache des Landes ist Englisch (Hello), die Oberschicht unterhält sich auf Französisch (Bonjour). Die Mauritier untereinander reden Kreolisch (Bonzour) – dies ähnelt dem Französischen, vermischt mit madagassischen, indischen und englischen Wörtern.
Obwohl Muttersprache für die Einheimischen, wird Kreolisch selten an Schulen gelehrt. Im Fernsehen gibt es immerhin Nachrichtensendungen auf Créole, Zeitungen jedoch erscheinen auf Französisch. Darüber hinaus wird von Minderheiten auch Hindu, Chinesisch und Arabisch gesprochen, ganze 22 Sprachen sind es insgesamt auf der Insel. Unterwegs kommst du sowohl mit Englisch als auch mit Französisch gut zurecht. Wenn es dich jedoch reizt, dich auf Kreolisch mit den Einwohnern zu unterhalten: eine Schule mit Sprachunterricht auch für Touristen ist L’Edikasyon pu Travayer (Tel. 2 08 21 32 | lalitmail@intnet.mu).
Der Chagos-Archipel im Indischen Ozean wurde in den 1960er-Jahren von Großbritannien für den Bau einer Militärbasis in Beschlag genommen. Um Platz für diese strategische Einrichtung zu schaffen, wurden die einheimischen Chagossianer gewaltsam von ihren Heimatinseln vertrieben. Viele von ihnen leben heute in Mauritius, sie leiden unter der Vertreibung. 2022 erklärte sich das Vereinigte Königreich bereit, Verhandlungen mit Mauritius über den zukünftigen Status des Chagos-Archipels aufzunehmen. 2024 wurde bekannt gegeben, dass Mauritius die Souveränität über den Chagos-Archipel erhalten soll. Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der Rechte der Chagossianer und der Verbindung zu ihrer Heimat.
Als der Adel im Jahr 1847 seine Einladungen zum Maskenball bei Gouverneur Gomm vorzeigte, auf deren Umschlägen die "Blaue Mauritius" klebte, ahnte niemand, dass vor dieser winzigen Briefmarke einmal Menschen Schlange stehen wu"rden!
Je eine blaue Two-Penny-Marke und eine rote Ein-Penny-Marke sind heute streng bewacht im Blue Penny Museum in Port Louis zur Schau gestellt – im dunklen Kellerraum geht dafür jede Stunde für zehn Minuten der Spot an. Mehr Schweinwerferlicht verträgt die kleine Blaue nicht, sonst würde sie verblassen. Ihr Wert geht in die Millionen. Eigentlich kam sie als Fehldruck zur Welt: Weil Graveur Joseph Barnard „Post Office“ statt „Post Paid“ in die Kupferplatte für die ersten mauritischen Briefmarken stach. Der Mann war nicht nur schwerhörig, sondern auch vergesslich. Und so mussten nach dem Ball neue Marken gedruckt werden. Die Exemplare der Erstausgabe sind dafür heute umso begehrtere Sammlerstücke.
Der aus einfachen Verhältnissen stammende Paul und die in wohlhabender Familie aufgewachsene Virginie verlieben sie auf der „St. Géran“ nach Hause zuru"ckfährt. Doch wenige Kilometer vor der Nordku"ste zerschellt das Schiff, und sie ertrinkt in den Fluten – vor den Augen von Paul, der das Drama vom Ufer aus verfolgt. Kurze Zeit später stirbt auch er, an gebrochenem Herzen.
Nachzulesen ist diese Geschichte im Roman „Paul und Virginie“ (1788) von Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre (1737–1814). Neben aller Romantik ist sie auch eine Anklage gegen einstigen Standesdu"nkel und Sklaverei. Als hätten die beiden wirklich gelebt, kannst du den Spuren des Liebespaars u"ber die Insel folgen: Du begegnest ihnen als Denkmal in Port Louis und Curepipe oder siehst sie in der Kirche von Pamplemousses. Nach Paul und Virginie sind Hotels und Restaurants benannt, die Illustrationen des Buchs gibt es als wertvolle Stiche und auf T-Shirts gedruckt.
An das Unglu"ck der „St. Géran“, die 1744 tatsächlich an der Nordku"ste zerschellte, erinnert ein Monument in Poudre d’Or; Wrackteile stehen im Museum in Mahébourg.
Schwer zu merken, aber u"berall präsent: Sir Seewoosagur Ramgoolam. Der Flughafen, der Botanische Garten, das größte Inselkrankenhaus und Hotels tragen seinen Namen. Ramgoolam kam 1900 als Sohn indischer Eltern auf Mauritius zur Welt. Nach dem Studium in Großbritannien kehrte er in seine Heimat zuru"ck und kämpfte fu"r die Selbstverwaltung der Insel. 1948 wurde er Vorsitzender der Arbeiterpartei. Als die Insel 1968 die Unabhängigkeit erlangte, wurde Ramgoolam zum ersten Premierminister ernannt – und blieb es bis 1982. Nachdem seine Partei später die Mehrheit verloren hatte, bekleidete er das Amt des Generalgouverneurs, vergleichbar mit dem unseres Bundespräsidenten. Auf Mauritius nennt man den 1985 verstorbenen Politiker „Vater der Nation“ oder „Architekten der Unabhängigkeit“.
Zu einer Zeit, als es noch keine elektrischen Ventilatoren, geschweige denn Klimaanlagen gab, setzte man in den eleganten Kolonialhäusern auf Durchzug. Bestes Beispiel dafür ist die Villa Eureka bei Moka: 109 Türen hat sie. Wenn alle offen stehen, weht ein kühles Lüftchen. Um das Gebäude herum verläuft eine überdachte Veranda, die wohltuenden Schatten spendet. Damit im Fall eines Feuers nicht das ganze Haus in Flammen aufging, bestand das Mobiliar aus schwer entzündbarem Edelholz wie Mahagoni. Die Küche wurde vorsorglich in einem aus Stein erbauten Nebenbau untergebracht.
Lauf über knarrende Dielen durch die acht Zimmer: Der Tisch ist eingedeckt mit Tafelsilber und Kristallgläsern, der Flügel aufgeklappt, Vorhänge wehen. Es ist, als würde der einstige Hausherr Eugène Le Clézio gleich wiederkommen. Der heutige Besitzer, Jacques de Maroussem, hat alles im Originalzustand belassen; die Villa ist seit 1830 architektonisch nicht verändert worden.
Bereits mit der Ankunft der ersten Entdecker, der niederländischen Seeleute, verlor Mauritius nach und nach seine Ursprünglichkeit: Regenwälder wurden abgeholzt, Tierarten starben aus. Fischer gingen mit Dynamit und Harpunen auf Fang. Schiffe ankerten am Korallenriff und beschädigten Riff und Meeresboden.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Initiativen, die ein neues Bewusstsein für den Umweltschutz schaffen. Die NGO Reef Conservation Mauritius setzt sich für die Wiederherstellung der Küsten und des Meers ein. Mitarbeiter fahren in die Schulen, um Kinder ökologisch aufzuklären und für Aktionen zu gewinnen, z. B. beim Mangrovenpflanzen mitzuhelfen. Umweltschützer der Mauritian Marine Conservation Society bringen Ankerbojen ins Meer, an denen Boote festmachen können, damit weder Fische gefährdet noch Unterwasserpflanzen beschädigt werden.
Die Insel habe zwei Landschaften, sagt man auf Mauritius. Die eine sieht man vor, die andere nach der Zuckerrohrernte. 80 Prozent der Landwirtschaftsfläche sind mit Zuckerrohr bebaut.
Es gibt weinrote, braune und gru"n-weiße Schilfrohre. Ihr Schaft enthält bis zu 20 Liter Saft, aus dem ungefähr zwei Kilo Zucker gewonnen werden. Im Juli und Dezember ist Zuckerrohrernte. Die meterhohen Rohre werden in Fabriken gebracht, in riesigen Mühlen zermahlen und in Kesseln zu braunem Saft verkocht. In Zentrifugen trennen sich Kristallzucker und die Melasse. Im Museum L’Aventure du Sucre, einer renovierten Produktionshalle bei Pamplemousses, kannst du bei diesem Prozess zuschauen.
Die Kehrseite der ökonomischen Erfolgsgeschichte des Zuckers: Nach einem jahrzehntelangen Wirtschaftshoch durch Vorzugpreise und Abnahmegarantien auf dem Weltmarkt hat die WTO die Subventionen gestrichen. Mauritische Fabrikanten setzen nun verstärkt auf Nebenprodukte: Aus Melasse wird Rum destilliert, Bagasse nutzt man als Brennstoff zur Energiegewinnung oder stellt Bauplatten daraus her.
Plumper Körper, kurze Beine, kurze Stummel anstelle von Flügeln – das war der Dodo. „Sah aus wie ein Huhn, von der Größe zwei Mal so groß wie ein Schwan“, notierte der niederländische Entdecker Admiral van Neck 1598 in sein Tagebuch. Dieses sonderbare Geschöpf lebte arglos auf einer Insel voller Ebenholzwälder, Mahagoni- und Teakbäume, in einem Dickicht aus Lianen, Farnen, Orchideen. Der flugunfähige Vogel brütete seine Eier auf dem Boden aus, war also leichte Beute für die Siedler und Seefahrer. So wurde er zum Spaß gejagt und, zu Tode erschöpft, von eingeschleppten Schweinen, Ratten, Ma"usen aufgefressen.
Hundert Jahre später war der Dodo ausgerottet. Doch wer früher stirbt, ist länger tot und hat das Zeug zur Legende – als Wappentier auf Badetüchern, als Kuscheltier, Kühlschrankmagnet. Wenn du das Original sehen möchtest: Das rekonstruierte Dodo-Skelett im Naturhistorischen Museum in Port Louis kommt dem Vogel am nächsten.
Zyklone – fast jeder fürchtet sich vor diesen Naturgewalten. Höchstens Kinder können dem Ausnahmezustand, wenn ein solcher Wirbelsturm auf der Insel wütet, etwas Gutes abgewinnen: Die Familie ist beieinander, spielt Domino, denn es darf niemand raus. Der Strom fällt aus, der Kühlschrank taut ab, und so kommen die leckeren Gerichte, die für Feiertage eingefroren waren, schon jetzt auf den Tisch.
Zyklone entstehen zwischen Dezember und April, wenn sich der Indische Ozean über 26 Grad erhitzt und das Wasser rasch verdunstet. Statistisch gesehen überquert alle 20 Jahre ein Zyklon die Insel, mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h. Doch drei, vier Mal pro Jahr bringen Sturmausläufer starke Winde und Regen. Mauritius hat ein vierstufiges Warnsystem, sodass niemand überrascht wird, sondern sich rechtzeitig mit Wasser, Kerzen und Konserven eindecken, Türen und Fenster verriegeln kann. Wer in einer instabilen Hütte wohnt, sucht Schutz in öffentlichen Aufenthaltsräumen.
Die gemeinsame Sprache der Sklaven war die Musik. Wie sonst konnten sich die verschleppten Zwangsarbeiter aus Afrika und Indien verständigen? Sie spielten auf einfachen Instrumenten wie Triangel, Maravane (einer mit Körnern gefu"llten Bu"chse), der Bobre (einem u"ber eine Kalebasse gespannten Stahlseil) und der Ravanne (einer flachen Trommel). Dazu improvisierten und tanzten sie.
Bis in die 1980er-Jahre war dieser Sega, der auf keinem Fest der Einheimischen fehlen durfte, offiziell verpönt. Später entdeckten ihn Hotels für touristische Unterhaltungsprogramme – als abgespeckte, seichte Variante. Wenn du die echte Seele des Sega spüren willst, dann geh auf Konzerte, z. B. von Cassiya. In den Songs geht es um Liebe, aber auch um Alkoholismus und Drogen. Und Sega integriert auch andere Einflüsse wie etwa indische Schlagermusik oder Reggae: Seggae eben.
Nicht nur du schwitzt in der tropischen Hitze, sondern auch die Filaos (oder auch Kasuarinen). Wenn du dich daruntersetzt, wirst du spu"ren, wie kleine Wasserperlen auf dich heruntertropfen. Die feinnadeligen Bäume wurden im 18. Jh. aus Australien nach Mauritius eingefu"hrt. Heute ziehen sich dichte Haine fast u"berall an den Ku"sten entlang. Filaos spenden mehr Schatten als Kokospalmen und fu"hlen sich im salzigen Sandboden der Strände ausgesprochen wohl. Ihre Stämme und Äste sind fest, aber biegsam, sodass sie bei schweren Stu"rmen nachgeben und nicht brechen. Vom Aussehen her ähnelt der immergru"ne Baum unserer Lärche, nur nadelt er nicht.
Schon auf der Straße gilt es als unhöflich, allzu knapp bekleidet herumzulaufen. In Tempeln und Moscheen wird von Besuchern erwartet, lange Hosen und langärmelige Oberteile zu tragen. Schuhe musst du am Eingang ausziehen.
Muscheln, Korallen, Schildkrötenpanzer sind verbotene Mitbringsel – auch dann, wenn man sie vor Ort kaufen kann. Der Zoll beschlagnahmt diese Souvenirs und lässt dich dafu"r ordentlich blechen.
Trotz Schnellstraßen und Ampeln fließt der Verkehr nicht so wie in Europa. Besonders nachts heißt es Augen auf: Tiefe Schlaglöcher, unbeleuchtete Fahrräder, betrunkene Landarbeiter, schlafende Hunde – schnell kann man etwas u"bersehen.
Urlauber zahlen für eine Übernachtung mit Halbpension oft mehr, als ein Mauritier im Monat verdient. Für manchen selbst ernannten Guide ist das Grund genug, seine Tarife nach oben anzupassen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, informier dich besser im Hotel über die Preise (z. B. für Taxis), bevor du dich spontan auf Angebote einlässt.
An öffentlichen Stränden, an denen einheimische Frauen den Sari sogar im Wasser anbehalten, empfinden die Menschen Oben-ohne-Sonnen als Provokation. Nacktbaden ist verboten, an manchen Hotelpools wird zumindest oben ohne geduldet.
In Mauritius gibt es keine deutsche Botschaft. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Antananarivo/Madagaskar.
In Notfällen können sich Reisende vor Ort an den deutschen Honorarkonsul in Ébène und außerhalb seiner Bürozeiten an den Bereitschaftsdienst der Deutschen Botschaft Antananarivo wenden.
Es gibt Taxis und Autobusse, die normalerweise zwischen 5 und 21 Uhr verkehren.
In Mauritius herrscht Linksverkehr. Der allgemeine Zustand des Straßennetzes ist relativ gut. Außerhalb der Ortschaften sind die Straßen oft eng und unübersichtlich; es ist stets mit freilaufenden Hunden und anderen Tieren zu rechnen. Viele Fahrrad- und Motorradfahrer sind im Dunkeln ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs. Es gibt eine Vielzahl mobiler und fest installierter Radarkontrollen.
Fahrzeuge können für Selbstfahrer ab einem Alter von 21 Jahren und alternativ mit Chauffeur angemietet werden.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Dabei muss der deutsche Führerschein mindestens ein Jahr gültig gewesen sein.
Ersatzweise können Reisende ohne Internationalen Führerschein auch den nationalen deutschen Führerschein bei der Verkehrsabteilung des Polizeihauptquartiers in Port Louis, Line Barracks, vorlegen und dort eine temporäre Fahrerlaubnis erhalten. Der deutsche Führerschein im Kartenformat wird in der Praxis toleriert.
Obwohl Paragraph 250 des mauritischen Strafgesetzbuchs, der homosexuelle Handlungen unter Strafe stellt, mit höchstrichterlichem Urteil vom Oktober 2023 für verfassungswidrig erklärt wurde, ist er bisher noch nicht formal abgeschafft worden. Man kann daher bislang noch nicht von einer tatsächlichen Entkriminalisierung ausgehen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist sehr unterschiedlich ausgeprägt: in weiten Teilen des Landes herrschen konservative Werte vor; vereinzelte Bedrohungen wurden berichtet.
Siehe auch
Die mauritische Regierung hat strenge Regelungen zum Konsum von Tabak in der Öffentlichkeit und der Einfuhr von Tabakwaren, E-Zigaretten, Wasserpfeifen, etc. und deren Bestandteilen/Zubehör erlassen.
Das Rauchen im öffentlichen Raum ist verboten; hierzu zählen unter anderem Bars, Restaurants, öffentliche Gebäude, Geschäfte, öffentliche Verkehrsmittel, Bildungseinrichtungen, Kinos, Märkte, Strände, Gärten und Parkanlagen. Das Rauchen in Fahrzeugen und in der Öffentlichkeit unterliegt strengen Bestimmungen. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Geldbußen oder Haftstrafen.
Drogendelikte und andere Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz werden hart bestraft. Es drohen Freiheitsstrafen bis zu 60 Jahren.
Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht werden streng geahndet.
Landeswährung ist die Mauritius Rupie (MUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten ist vielerorts möglich. Die Mitnahme von EUR oder USD in bar ist dennoch empfehlenswert.
Seit Anfang 2026 werden in Mauritius, insbesondere im Zentrum der Insel, ansteigende Fallzahlen an Chikungunya-Fieber, einer durch tagaktive Mücken übertragenen Erkrankung, verzeichnet.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Hepatitis B und Typhus angeraten.
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Die medizinische Versorgung im Land ist ausreichend.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber und Denguefieber.
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Ciguatera ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht.
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie Wurminfektionen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Letzte Änderungen:
Gesundheit
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
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- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
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Die innenpolitische Lage ist ruhig. Vereinzelte Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden.
Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommt insbesondere auf den Märkten in der Hauptstadt Port Louis, Grand Baie und Flic en Flac vor.
Gewaltkriminalität ist selten, in letzter Zeit haben jedoch auch bewaffnete Raubüberfälle auf Touristen und auch Einbrüche in Ferienwohnungen leicht zugenommen.
Es herrscht subtropisches Klima mit warmen, trockenen Wintern und heißen, feuchten Sommern.
Vor allem von November bis Mai können in Mauritius Zyklone auftreten. Diese können Überschwemmungen und Erdrutsche verursachen und in der Folge zu Behinderungen in der Infrastruktur und im Reiseverkehr führen.
Vor der Küste gibt es häufig starke und ständig wechselnde Meeresunterströmungen. Durch Nichtbeachtung der markierten Badestrände und der Grundregeln des Schnorchelns oder Tauchens (immer mit Partner) kommt es immer wieder an den Riffen und außerhalb der markierten Badezonen zu Todesfällen sowie zu Unfällen mit Schnellbooten. Um Schnorchler besser sichtbar zu machen, stellen manche Hotels Bojen zur Verfügung. Am Strand, im Flachwasser in der Nähe von großen Steinen, an Stellen mit schlammigem Sand und an Riffen können sich unter anderem giftige Steinfische im Sand oder zwischen Steinen verstecken.
In Mauritius gibt es keine deutsche Botschaft. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Antananarivo/Madagaskar.
In Notfällen können sich Reisende vor Ort an den deutschen Honorarkonsul in Ébène und außerhalb seiner Bürozeiten an den Bereitschaftsdienst der Deutschen Botschaft Antananarivo wenden.
Es gibt Taxis und Autobusse, die normalerweise zwischen 5 und 21 Uhr verkehren.
In Mauritius herrscht Linksverkehr. Der allgemeine Zustand des Straßennetzes ist relativ gut. Außerhalb der Ortschaften sind die Straßen oft eng und unübersichtlich; es ist stets mit freilaufenden Hunden und anderen Tieren zu rechnen. Viele Fahrrad- und Motorradfahrer sind im Dunkeln ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs. Es gibt eine Vielzahl mobiler und fest installierter Radarkontrollen.
Fahrzeuge können für Selbstfahrer ab einem Alter von 21 Jahren und alternativ mit Chauffeur angemietet werden.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Dabei muss der deutsche Führerschein mindestens ein Jahr gültig gewesen sein.
Ersatzweise können Reisende ohne Internationalen Führerschein auch den nationalen deutschen Führerschein bei der Verkehrsabteilung des Polizeihauptquartiers in Port Louis, Line Barracks, vorlegen und dort eine temporäre Fahrerlaubnis erhalten. Der deutsche Führerschein im Kartenformat wird in der Praxis toleriert.
Obwohl Paragraph 250 des mauritischen Strafgesetzbuchs, der homosexuelle Handlungen unter Strafe stellt, mit höchstrichterlichem Urteil vom Oktober 2023 für verfassungswidrig erklärt wurde, ist er bisher noch nicht formal abgeschafft worden. Man kann daher bislang noch nicht von einer tatsächlichen Entkriminalisierung ausgehen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist sehr unterschiedlich ausgeprägt: in weiten Teilen des Landes herrschen konservative Werte vor; vereinzelte Bedrohungen wurden berichtet.
Siehe auch Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen
Die mauritische Regierung hat strenge Regelungen zum Konsum von Tabak in der Öffentlichkeit und der Einfuhr von Tabakwaren, E-Zigaretten, Wasserpfeifen, etc. und deren Bestandteilen/Zubehör erlassen.
Das Rauchen im öffentlichen Raum ist verboten; hierzu zählen unter anderem Bars, Restaurants, öffentliche Gebäude, Geschäfte, öffentliche Verkehrsmittel, Bildungseinrichtungen, Kinos, Märkte, Strände, Gärten und Parkanlagen. Das Rauchen in Fahrzeugen und in der Öffentlichkeit unterliegt strengen Bestimmungen. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Geldbußen oder Haftstrafen.
Drogendelikte und andere Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz werden hart bestraft. Es drohen Freiheitsstrafen bis zu 60 Jahren.
Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht werden streng geahndet.
Landeswährung ist die Mauritius Rupie (MUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten ist vielerorts möglich. Die Mitnahme von EUR oder USD in bar ist dennoch empfehlenswert.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens über das Reiseende hinaus gültig sein.
Allen Reisenden wird empfohlen, vor der Abreise das Formular „All in One Travel Form" auszufüllen und bei der Ankunft am Flughafen Mauritius den Einwanderungsbehörden zu übergeben, da sonst ein Papierformular am Flughafen ausgefüllt werden muss. Dies kann zu Wartezeiten führen.
Ausführliche Informationen in deutscher Sprache bietet die Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA).
Für Flugreisen zwischen der Hauptinsel Mauritius und der zur Republik Mauritius gehörenden Insel Rodrigues wird ein gültiger Reisepass oder ein Personalausweis benötigt.
Bei versuchter Einreise in Mauritius mit Reisedokumenten, die einmal als verloren oder gestohlen und zwischenzeitlich wieder aufgefunden gemeldet worden sind, kommt es regelmäßig zu erheblichen Problemen bis hin zur Einreiseverweigerung.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt oder eine Besuchs- oder Geschäftsreise kein Visum.
Folgende Dokumente sollten bei der Einreise auf Aufforderung vorgelegt werden können:
Für alle anderen Reisezwecke, wie z.B. Arbeitsaufnahme und Studium, ist es erforderlich, vor Einreise die zuständige mauritische Auslandsvertretung zu kontaktieren und das entsprechende Visum zu einzuholen.
Nähere Auskünfte dazu erteilt die Botschaft der Republik Mauritius in Berlin.
Informationen zu den Einreisebestimmungen erteilt das Passport and Immigration Office der Republik Mauritius.
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
Landes- und Fremdwährung kann in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, müssen ab einem Wert von 500.000 MUR (ca. 10.000 EUR) deklariert werden.
Die mauritischen Devisenbestimmungen erlauben keine Barzahlungen über 500.000 MUR, auch keine Bareinzahlungen bei Banken. Verstöße werden streng geahndet.
Drogen aller Art (auch Zigarettenpapier), inklusive Tabakwaren, E-Zigaretten sowie Wasserpfeifen, etc. und deren Bestandteile bzw. Zubehör, Methadonersatzstoffe (wie z.B. Subutex), sind verboten. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Geldbußen oder Haftstrafen, siehe Government Notice No. 139/2022.
Die Einfuhr von Pflanzen und Lebensmitteln ist streng verboten.
Die Einfuhr von Waffen, Pfefferspray und Ausrüstungsgegenständen zum Harpunenfischen ist strikt verboten. Außerdem gibt es auch ein Einfuhrverbot für eine Reihe pharmazeutischer Produkte.
Für die Einfuhr von Haustieren ist neben einem Mikrochip, einer mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate alten Tollwutimpfung, einem Gesundheitsattest auch eine Einfuhrgenehmigung erforderlich.
Seit Anfang 2026 werden in Mauritius, insbesondere im Zentrum der Insel, ansteigende Fallzahlen an Chikungunya-Fieber, einer durch tagaktive Mücken übertragenen Erkrankung, verzeichnet.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Hepatitis B und Typhus angeraten.
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Die medizinische Versorgung im Land ist ausreichend.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber und Denguefieber.
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Ciguatera ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht.
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Die öffentliche medizinische Versorgung ist gut, kann aber in der Peripherie im Einzelfall gelegentlich technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Es gibt zusätzlich mehrere Privatkliniken.
Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind empfohlen.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette).
| Titel | Besondere Vorsichtsmaßnahmen | Gesundheitszeugnis erforderlich |
|---|---|---|
| Tollwut | 5 | - |
| Malaria | 3 | - |
| Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y | 4 | - |
| Dengue-Fieber | 1 | - |
| Hepatitis A und B | 2 | - |
[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.
[2] Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B kommt landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[3] Mauritius ist von der WHO als malariafrei deklariert worden.
[4] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.
[5] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
[6] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
Ausländer müssen zur Beantragung einer Arbeitserlaubnis einen negativen HIV-Test in englischer Sprache vorlegen. Eine Nachtestung innerhalb von 3 Monaten nach Ankunft im Land ist möglich.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Reisende müssen in küstennahen Gewässern, aber auch auch im Wasser größerer Hotelstrände mit Steinfischen rechnen, deren Stich schmerzhaft und gefährlich sein kann. Schützendes Schuhwerk minimiert das Risiko, gestochen zu werden. Hotels und Kliniken haben normalerweise Medikamente zur Behandlung vorrätig.
| Titel | Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich | Personalausweis/Identitätskarte |
|---|---|---|---|---|
| Türkei | Ja | Nein | Ja | Nein |
| Andere EU-Länder | Ja | Nein | Ja | Nein |
| Schweiz | Ja | Nein | Ja | Nein |
| Österreich | Ja | Nein | Ja | Nein |
| Deutschland | Ja | Nein | Ja | Nein |
Allgemein erforderlich, muss über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.
Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder, die für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (max. 180 Tage) oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (max. 120 Tage) gegen die Vorlage von Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket und Hotelreservierung sowie einen Nachweis über ausreichende Geldmittel (mindestens 100 US$ pro Tag) (der Nachweis über ausreichende Geldmittel wird in der Praxis nur sehr sporadisch verlangt) für den Aufenthalt eine "Entry Permit" erhalten:
(a) EU-Länder,
(b) Schweiz und
(c) Türkei.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Für Haustiere werden eine Einfuhrgenehmigung vom Ministerium für Landwirtschaft (Ministry of Agriculture, Veterinary Services, Food Technology and Natural Resources, Port Louis) und ein Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland benötigt. Die Quarantänepflicht für Hunde und Katzen beträgt 6 Monate und für Vögel 3 Wochen bis 2 Monate.
Anmerkung: Hunde und Katzen, die aus Orten stammen, bei denen innerhalb eines Radius von 100 km Tollwutfälle aufgetreten sind, dürfen nicht nach Mauritius verbracht werden. Für wirbellose Tiere besteht Einfuhrverbot.
3-4 Wochen. In Genf: 5 Arbeitstage.
Touristen- und Geschäftsvisum bei der Einreise: verschieden je nach Nationalität.
Verlängerungen können beim Einwanderungsamt vor Ort (Adresse s. Verlängerung des Aufenthalts) beantragt werden.
Verlängerungen werden ausgestellt vom Passport and Immigration Office (Einwanderungsamt), 9-11 Lislet Geoffrey Street, Sterling House, MU-Port Louis (Tel: 210 93 12 19). Eine Arbeitsgenehmigung ist erforderlich, falls eine Arbeit in Mauritius aufgenommen werden soll. Ein Aufenthalt kann maximal bis zu einer Gesamtaufenthaltsdauer von 6 Monaten verlängert werden.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem ersten Anschlussflug innerhalb von 24 Stunden weiterreisen, den Transitraum nicht verlassen und im Besitz gültiger Dokumente für die Weiterreise und ausreichender Geldmittel sind, erhalten bei der Einreise ein Transitvisum. Dauert der Transit mehr als 24 Stunden, ist das Transitvisum vor Antritt der Reise einzuholen.
Touristen- und Geschäftsvisum.
Es werden keine Gebühren erhoben.
(a) 1 Antragsformular (auf Englisch auszufüllen).
(b) 2 Passfotos.
(c) Kopie aller relevanten Seiten des Reisepasses (Foto, Nationalität, Reisepassnummer und Behörde, die den Reisepass ausgestellt hat) – nicht das Original.
(d) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Unterkunftsnachweis (Hotelbuchungsbestätigung etc.).
(f) Bestätigung des Reisebüros über bezahlte Rück- oder Weiterreisetickets.
(g) bei Besuchsreisen: Einladung der zu besuchenden Person mit Name, Anschrift, Telefonnummer und Verwandtschaftsverhältnis bzw. Art der Beziehung.
(h) Nachweis ausreichender Geldmittel mit aktuellen Kontoauszügen der letzten 3 Monate (mindestens 100 US$ pro Tag).
(i) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag für die Zustellung der Genehmigung.
(j) bei Geschäftsreisen: Brief des Unternehmens.
Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.
(b) Gültiges Rückflugticket.
(c) Nachweis ausreichender Geldmittel (mindestens 100 US$ pro Tag).
(d) Hotelbuchungsbestätigung oder Einladungsschreiben bei privaten Besuchen.
(e) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
1 Mauritius-Rupie = 100 Cents. Währungskürzel: Re, MUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten von 2000, 1000, 500, 200, 100, 50 und 25 MUR. Münzen im Wert von 10, 5 und 1 MUR sowie 50, 20, 5 und 1 Cent.
Achtung: Barzahlungen über 500.000 Re (ca. 10.000 €) sowie Bareinzahlungen bei Banken sind verboten.
Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr der Landeswährung. Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht besteht für die Ein- und Ausfuhr von Beträgen (auch Edelmetalle und Edelsteine) im Gegenwert ab 500.000 MUR, bei der Ausfuhr besteht für Beträge ab einem Gegenwert von 500.000 MUR zudem ein Herkunftsnachweis.
Achtung: Barzahlungen von Beträgen über 500.000 MUR sind verboten und werden geahndet.
Mastercard, Visa, Diners Club und American Express werden in den meisten Hotels, Banken, Restaurants und Touristengeschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks werden auf Mauritius nicht akzeptiert.
Mo-Do 09.00-15.00, Fr 09.00-17.00; Auf dem internationalen Flughafen Sir Seewoosagur Ramgoolam sind die Öffnungszeiten an die Abflug- und Ankunftszeiten der internationalen Flüge gekoppelt.
Folgende Artikel können zollfrei nach Mauritius eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
250 g Tabakwaren;
2 l Spirituosen und 4 l Wein / Bier / obergäriges Bier
ODER
250 g Tabakwaren;
3 l Spirituosen
ODER
250 g Tabakwaren;
6 l Wein / obergäriges Bier / Bier und keine Spirituosen;
Geschenke im Wert bis zu 15.000 MUR (Ausländer oder Staatsangehörige von Mauritus unter 12 Jahren) bzw. bis zu 30.000 MUR (Staatsangehörige von Mauritius über 12 Jahre).
Unter anderem Drogen, E-Zigaretten, Wasserpfeifen sowie deren Bestandteile und Zubehör, Pflanzen, pflanzliche Produkte, Elfenbein, Schildkrötenpanzer, gebrauchte Ersatzteile für Fahrzeuge, Spielzeugpistolen, Gewehre mit Projektilen, Spielzeug, das unter dem Namen "Water Ball Yo-Yo" bekannt ist, Lebensmittel, Zigarettenpapier, anstößige bzw. pornografische Publikationen und Filme, Ausrüstung für die Harpunenfischerei sowie einige pharmazeutische Produkte sowie Zuckerrohrpflanzen und -teile.
Für Metallschrott besteht Ausfuhrverbot.
Copyright und Haftungsausschluss