Rund 4.000 Khwe leben in Namibia. Sie sind Teil einer ursprünglichen Jäger- und Sammlerkultur aus der Khoisan Sprachfamilie. Die Volksgruppe der Khwe hat eine turbulente Geschichte hinter sich, die geprägt ist durch Umsiedlung, politischen Einschränkungen und Marginalisierung durch andere, größere Volksgruppen. Das 2007 von der Regierung verhängte Jagdverbot raubte den Khwe schließlich ihre Nahrungsquelle und ihre Identität.
Die traditionelle Kultur der Khwe gehört zu den stark gefährdeten Kulturen in Namibia. Während die Sprache Khwe-||Ani in Namibia noch als Muttersprache gesprochen wird und somit zumindest im Moment noch nicht gefährdet ist, sieht es mit der Weitergabe der traditionellen Kultur anders aus. Dabei haben die Khwe ein Naturwissen wie kaum ein anderes Volk. Sie beherrschen noch immer die wahrscheinlich älteste Jagdtechnik überhaupt: die Ausdauerjagd.











